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Vernissage am Gymnasium

|   Alltag

„Alles, was man sich vorstellen kann, ist realer, als man denkt“ (Jules Verne).

Am 15.01.2026 eröffneten Merle Kühnl und Emma Sonnleithner, zwei angehende Maturantinnen im Fach Kunst, eine kleine, aber beeindruckende Vernissage. Die Ausstellung wurde als Teil der abschließenden Matura-Arbeit konzipiert. Die seit dem heurigen Schuljahr mögliche neue Matura-Form ABA im gestalterisch-künstlerischen Bereich legt den Schwerpunkt deutlich auf die praktische (künstlerische) Arbeit. Begleitend wird eine schriftliche Arbeit in Form einer beschreibenden Dokumentation der praktischen Prozesse verfasst.

Beide Schülerinnen wählten den Themenbereich „Kunstausstellung“ für ihre ABA und in diesem Zusammenhang lag es für Merle und Emma nahe, eine eigene Ausstellung mit ihren Arbeiten zu organisieren. Sie übernahmen eigenständig die Planung, Vorbereitungen und Präsentation ihrer Werke.

Merle Kühnl präsentierte Acrylbilder, eine 3D-Installation aus verschiedenen Materialien sowie ein selbst entworfenes und genähtes Kleid im Viktorianischem Stil zum Thema Victorian Steampunk mit Dark-Fantasy-Einflüssen. Emma Sonnleithner zeigte Acrylbilder, Reliefe aus Pappmaché, Heißkleber und Acryllack sowie ein Schwert-Objekt aus verschiedenen Materialien zu ihrem Thema: Aspekte aus dem Leben von Morifindo, inspiriert von einer von ihr selbst verfassten Geschichte.

Die ausgestellten Exponate spiegeln eine intensive, leidenschaftliche und authentische Auseinandersetzung mit den Themen wider. Trotz unterschiedlicher thematischer Zugänge gibt es klare Gemeinsamkeiten: Beide Präsentationen führen in das Reich der Fantasie, der Fiktion und der Magie. Die Besucher wurden eingeladen, nicht nur zu schauen, sondern hinzusehen, in die Tiefe zu gehen, um, einem Märchen entsprechend, den Kern Wahrheit zu finden – eine Wahrheit, die berührt und anspricht. Kunst kommuniziert auf mehreren Ebenen und schafft so u.a. rosige wie düstere Parallelwelten, in denen Realität neu erlebt wird, Sehnsüchte und Hoffnungen sichtbar werden – und in denen sich manchmal auch Lösungsansätze offenbaren.

 

„Man kann, glaube ich, nur in dem Maße Großes schaffen, wie man sich traut zu träumen“ (Jules Verne).

 

Wir wünschen Merle und Emma viel Erfolg bei ihrer Reifeprüfung!