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Bonjour à tout le monde!

|   Alltag

Am Sonntag, dem 3. Mai in aller Frühe versammelte sich die französische Gruppe um Madame Eberharter und Madame Lind am Bahnhof Zell am See, um die Austauschreise nach Annecy anzutreten. Obwohl wir mehrmals umsteigen mussten, lockerten unsere Lehrerinnen und die Vorfreude auf den Aufenthalt in Frankreich die Fahrt auf.

Das erste Highlight, das wir während der Fahrt aus dem Zug erblickten, waren die wunderschönen Weinberge, die den Genfer See malerisch umgeben. Am Sonntagabend wurden wir von unseren Gasteltern und unseren Austauschpartnern herzlich, nahezu euphorisch vor dem Collège La Salle begrüßt. Gleich mit dem ersten Abendessen wurden wir Zeugen der berühmten französischen Küche. Tartiflette, Croziflette, Baguette, Brioche perdue und die besten Käsesorten der Savoie begleiteten uns die ganze Woche lang.

Am Montag gingen wir gemeinsam mit unseren correspondants in die Schule, wo wir feststellten, dass das Schulsystem in Frankreich deutlich strenger als in Österreich ist. Wir waren in Kleingruppen auf verschiedene Klassen aufgeteilt, wodurch wir den Schulalltag in Frankreich hautnah miterleben konnten.

Am nächsten Tag reisten wir gemeinsam mit den Franzosen mit dem Bus nach Chamonix. Dort angekommen fuhren wir mit der Gondel auf die Aiguille du Midi (3842m). Oben hätte man eigentlich den Mont Blanc sehen sollen, aber leider war das Wetter so schlecht, dass dies nicht möglich war. Weil es auf dem Gipfel sehr kalt war, waren wir dann doch ganz froh, als wir wieder hinunterfuhren. Die restliche Zeit in Chamonix verbrachten wir mit einer Stadtrallye, bei der wir Österreicher sehr viel Französisch lernten und einmal sogar jodeln mussten.

Am Mittwoch besuchten wir wieder gemeinsam mit unseren Austauschpartnern die Schule, die am Mittwoch nur bis 12:00 Uhr dauert. Danach fuhren die meisten von uns via Bus mit den Franzosen in die Stadt, um zum Bowling zu gehen. Da der Großteil von den österreichischen Schülern das noch nie zuvor gemacht hatte, war das eine sehr interessante und lustige Erfahrung. Anschließend spielten wir noch gemeinsam Fußball oder Volleyball am wunderschönen Lac d´Annecy.

An unserem letzten ganzen Tag in Frankreich erkundeten wir mit unseren Lehrerinnen ohne unsere französischen Partner Annecy. Zuerst spazierten wir am See entlang, schossen Fotos auf dem Pont des Amours und schauten uns die hübsche Altstadt an. Danach machten wir bei strahlendem Sonnenschein eine beeindruckende eineinhalbstündige Bootstour auf dem See. Drei Schüler von uns bereiteten dann mit den Lehrerinnen eine Rede vor, die sie später beim gemeinsamen letzten Abend in der Schule vortragen würden. Nach dieser Bootsfahrt hatten wir freie Zeit, um Souvenirs und Mitbringsel zu kaufen. Anschließend trafen wir die Austauschschüler in der Schule, einige von uns machten sich auf den Heimweg, andere jedoch fuhren noch zum See, um die Füße ins Wasser zu halten, obwohl der See mit 13 Grad Wassertemperatur noch sehr kalt war.

Am Abend fanden wir uns alle mit unseren Gastfamilien, den Lehrerinnen und sogar dem französischen Direktor, den pädagogischen Leitern sowie Madame Chapaz und Madame Hofherr in der Schule zur soirée apéro ein. Wir schauten uns Fotos vom Austausch in Zell am See und Annecy an und die Lehrerinnen, Monsieur Pretto und SchülerInnen fassten den gelungenen Aufenthalt in Frankreich zusammen. Danach ließen wir den Tag mit einem typisch französischen Buffet, Basketball und action et verité ausklingen.

Am Freitag um 06:45 Uhr war es dann auch leider schon Zeit, uns zu verabschieden und uns bei unseren Gastfamilien und Austauschpartnern für diese wunderbare Woche in Frankreich zu

bedanken. Zuerst mit dem Bus, dann mit dem Zug, ging es ab nach Hause. Wir kamen heil und doch ein bisschen traurig wieder in Österreich an. Wir hatten eine sehr schöne, lustige und auch lehrreiche Woche in Frankreich.

Peut-être qu’ un jour on se reverra !

Lara, Eddie, Laurenz und Magdalena