Die Wientage der 4a Am Donnerstag, dem 28. April 2009, fuhr die 4a – Klasse nach Wien auf Exkursion. Da die „Wienwoche“ eigentlich nicht geplant war, dauerte sie nur drei Tage. Aber diese drei Tage sollten nicht nur sehr aufschlussreich, sondern auch sehr interessant und lustig für alle werden. Da die Zeit sehr knapp war, hatten wir ein dichtes Programm und kamen ab und zu auch in leichte Stresssituationen. Trotz des dichten Programms machte der Wienaufenthalt mit dem Besuch von Schloss Schönbrunn, dem Tiergarten Schönbrunn, dem Parlament, der Nationalbibliothek und dem ORF Zentrum großen Spaß!! Im ORF Zentrum, wo wir eine Führung bekamen, konnten wir sogar eigene Film- und Fernsehversuche testen und live sehen und erleben, wie eine Serie, ein Film oder eine Show gedreht wird. Doch nicht nur die Führungen und das tolle Programm, das wir hatten, stand im Vordergrund, sondern, was mindestens genauso wichtig war und ist, das „Wiener Eis“, das unser stetiger Wegbegleiter war. Was vielleicht nicht dem Geschmack aller entsprach, war die etwas zweifelhafte Jugendherberge. Das Essen und die Zimmer entsprachen nicht den Gewohnheiten aller Schüler. Doch das war wohl eher eine kleine Nebensache, die man bei dem Programm schnell vergaß :) Auch hatten wir ein dichtes Abendprogramm, das wir bereits im Voraus selbst wählen konnten. Für den 1. Abend gab es die Möglichkeiten, in der Volksoper die Oper „Hoffmanns Erzählungen“ oder im Museumsquartier ein Musical, die „Rocky Horror Show“, zu wählen. Die Oper erzählt von dem Künstler E.T.A. Hoffman, der sich verliebt. Seine Muse jedoch rät ihm davon ab und sagt, er solle sich doch auf sich selbst verlassen. Am Ende behält sie Recht. Die Oper, welche manche besuchten, war wohl nicht der Geschmack aller, trotzdem keine schlechte Erfahrung. Vielleicht, weil nur sehr wenige den Inhalt richtig verstanden und mitverfolgen konnten. Eine Oper ist eben ein wenig etwas Feineres. Die Erfahrung, die die Schüler dort machten, war für jeden neu und für jeden der erste Opernbesuch. Diejenigen, die die „Rocky Horror Show“ im Museumsquartier besuchten, waren durch und durch begeistert!! Die Rocky Horror Show wurde im Gegensatz zu der Oper in Englisch gespielt, war aber trotzdem nicht schwer zu verstehen. Jeder, der das Musical besuchte, erzählte begeistert davon. Es war sehr lustig und unterhaltsam zugleich. Am letzten Abend erlebten wir noch das Musical „Guys and Dolls“ in der Volksoper, das im amerikanischen Gangstermilieu der 50er Jahre spielt. Wir sind unseren beiden Begleitlehrern, Herrn Prof. Riedlsperger und Frau Prof. Strassl zu Dank verpflichtet, die so schnell und kurzfristig noch mit uns nach Wien fuhren und uns trotz des kurzen Aufenthalts ein so tolles, unterhaltsames und lehrreiches Programm ermöglicht haben. Unser Dank gilt auch Frau Prof. Salzmann, die das Programm organisierte und wegen eines bedauerlichen Unfalls nicht mit uns nach Wien fahren konnte. Langeweile hatte wohl keiner der beiden Lehrer, die mit der 4a nach Wien fuhren!! Also ein herzliches Dankeschön!! |