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Die Schüleinnen der 7ab lernten Bewegungsimprovisationen, unterschiedliche Interaktionsformen und das Arbeiten mit elastischen Bändern und Handschuhen kennen. |
Die Schüleinnen der 7ab konnten unter der Leitung von Frau Mag. Eva Zlattinger Bewegungsimprovisationen, unterschiedliche Interaktionsformen und das Arbeiten mit elastischen Bändern und Handschuhen in Form eines Tanzprojektes kennenlernen. Es ist geplant, die gewonnenen Erfahrungen für die Maturaeinlage im Herbst aufzunehmen und umzusetzen.
Rückmeldungen von Schülerinnen:
An drei Nachmittagen hatten wir einen Tanzworkshop mit Frau Mag. Eva Zlattinger. Sie brachte uns zeitgenössischen und kreativen Tanz näher. Nach anfänglichen Schwierigkeiten unsere Hemmungen fallen zu lassen konnten wir am Ende jedoch unsere Aufgaben gut bewältigen und hatten sogar Spaß dabei. Alles in allem war es für uns eine neue Erfahrung diese Art des Tanzes kennenzulernen und wollen diese sogar vielleicht für unsere Balleinlage verwenden. Vielen Dank an Frau. Mag. Zlattinger und an Frau Prof. Kocher, die uns dies ermöglicht hat.
Anna Kaiserer 7G
In unserem alltäglichen Schulleben gegen Lebendigkeit, Natürlichkeit, Spontanität und Kreativität immer mehr dem routinierten Lernen und strikten Fügen in „tägliche Choreografien des Lernalltags“ Platz. Das natürliche Körpergefühl, der Bezug zu den eigenen Körperteilen fällt immer schwerer, sofern nichts Vorgegebenes leitet.
Umso größer war die Freude bei der Bekanntgabe, mit Frau Prof. Zlattinger über mehrere Sporteinheiten eine Art des spontanen Ausdruckstanzes zu versuchen. Beinahe seit drei Wochen haben wir nun die Möglichkeit, in diesen Stunden vollkommen ohne choreografische Vorgaben, unsere körperliche Spontanität zu trainieren. Und nicht allzu selten entdecken wir schnell unsere selbst gesetzten Grenzen; die Phantasielosigkeit und das Nicht-Lebendig-Sein, mit der wir uns selbst behandeln. Viele wissen, dass es schwierig ist, aus gesellschaftlichen Normen auszutreten, gegen den Strom zu schwimmen- und meiner Meinung nach wird uns in unserem Alltagsleben von den uns umgebenden Menschen und von der Öffentlichkeit viele Bewegungen viel zu gezielt vorgegeben, uns wird vorgegeben, was scheinbar richtig oder falsch ist. Gerade deswegen finde ich es so immens wichtig in der Schule, in der heranwachsende Schüler viel Zeit verbringen, ihnen die Möglichkeit gegeben wird, nicht nur die „abzuhakenden“ Sportdisziplinen mit Routine und Wertung zu erfüllen, sondern ihren Körper nach Intuition, alle Sinne und jeden Muskel nach Bedürfnis entsprechend bewegen und entfalten zu können.
Neben dem erhöhten Wichtigkeitsgrad des Trainierens unseres natürlichen Körpergefühls, eröffnet uns dieser Kurs vielleicht auch eine neue Art der Präsentation unseren Maturaball im November 2009 weg von der typischen, routinierten Balleinlage und hin zu etwas, dem wir alle spontan begegnen können; natürlich immer basierend auf ein wenig Norm.
Marcella Jung 7R
Fotos:
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