Durch die Zusammenarbeit mit KIS (=Kontaktstelle in Suchtfragen) wurde es möglich, dass auch unser Gymnasium mit Romy Müller und Manuela Bauer ausgebildete Suchtpräventions-Multiplikatorinnen bekam.
Die beiden Schülerinnen der 7. Klasse Romy Müller und Manuela Bauer wurden im Herbssemester 2005/06 in einem einwöchigen Kurs über die Aufgaben und das Wissen von MultiplikatorInnen informiert und geschult.
Romy und Manuela werden - neben ihrer Tätigkeit als Informations- und Beratungsstelle - nun Vorträge bzw. Workshops in den zweiten, dritten und vierten Klassen halten.


Manuela Bauer (links) und Romy Müller (rechts) mit ihren Seminar-Zertifikaten.
Seitens der Direktion sei hier ein herzliches Dankeschön für euer Engament, das eine wirkliche Bereicherung für die Schule darstellt, gesagt. Danke auch an Koll. Carmen Greiner für die Mithilfe.
Hier der Bericht der Multiplikatorinnen vom Seminar mit ein paar Fotos:
"Am 10. Oktober 2005 machten wir uns auf den Weg nach Salzburg, um an einer fünftägigen Multiplikatorenausbildung teilzunehmen. Nachdem wir unser Quartier am Heuberg, mit schönem Blick auf Salzburg, bezogen hatten, konnte das Seminar beginnen. Unsere Seminarleiter Andreas und Martin machten uns mithilfe eines Vorstellungsspiels bekannt. Zusammen mit sieben anderen Kursteilnehmern, aus Salzburg und Umgebung, beschäftigten wir uns intensiv mit dem Thema Sucht bzw. Suchtprävention. Genauer gesagt erarbeiteten wir wie es zu Süchten kommt, welche Süchte es gibt und was man dagegen tun kann.
Andreas und Martin versuchten uns mit anschaulichen Beispielen die Gründe und Auswirkungen von Süchten zu erklären.
Am letzten Tag unternahmen wir einen Ausflug nach Werfen um eine Höhle zu erkunden. Unsere Höhlenführer Herbert und Günther lotsten uns mit Sprüchen wie „Aufpassn Mädels und Jungs sunst hoasst Rumpel die Pumpel fuat is da Kumpel“, durch die zum Teil nur 25 Zentimeter breite Höhle.
Wie wir bald feststellten, sollte diese Exkursion zur Verbesserung der Gruppendynamik führen, denn ohne die Hilfe unsrer Kameraden hätten wir wohl nie wieder den Weg ins Freie gefunden.
Bei anschließender Nachbesprechung in einer Pizzeria hieß es leider auch schon wieder Abschied nehmen. Diese fünf Tage waren sowohl menschlich, als auch schulisch gesehen eine wichtige Erfahrung, welche wir in Form von Workshops an unsere Mitschüler weitergeben werden.
Zu guter Letzt wollten wir uns noch mal herzlich bei der Schule bedanken, die uns den Aufenthalt finanziert und ermöglicht hat."
  Die Gruppe der MultiplikatorInnen |   Beim Essen! |   KIS Seminar Teilnehmerinnen Manuela und Romy |
  Im Seminarraum |   Outdoor-Training |
Romy und Manuela