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Dienstag,
22.05.2012

Nur noch 44 Tage bis zum Schulschluss!
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Am Safer Internet Day waren 30 Jugendliche zu Gast im Parlament - mit dabei Marie-Theres Zembacher und Julian Libiseller-Egger! Auch Radio Salzburg interessierte sich dafür!


Am 8. März 2012 besuchte uns Conny Deutsch vom ORF Landestudio Salzburg und machte Interviews mit Marie-Theres und Julian, demnächst wird der Bericht im Radio Salzburg gesendet!

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Redakteurin Conny Deutsch mit Marie-Theres und Julian!
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Die Jugendlichen, unter Ihnen Marie-Theres Zembacher und Julian Libiseller-Egger, stellten den Abgeordneten ihren digitalen Alltag vor und präsentierten politische Anliegen rund um die Nutzung digitaler Medien. Die Aktion fand unter der Schirmherrschaft von Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer und in Kooperation mit dem österreichischen Datenschutzrat statt. 

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Julian Libiseller-Egger (mit Mikrophon)
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Marie-Theres Zembacher
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Marie-Theres Zembacher
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Nach einem ersten Kennenlernen via Online-Meeting tauschten sich die Teilnehmer/innen über eine Lernplattform aus. Dann kamen alle Jugendlichen in der Medien-Jugend-Info des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend zusammen, um sich gemeinsam für das Treffen mit den Parlamentariern am Safer Internet Day am 7. Februar vorzubereiten. 

Das im Parlament aufgenommene Interview mit Marie-Theres Zembacher in der ORF-Sendung Hohes Haus fiel aus "monothematischen" Gründen [Originalton Marie-Theres] leider (wie so vieles) dem Sparpaket zum Opfer!


Hier aber Ihr interessanter Erfahrungsbericht
:

Als Vorentscheid für den Safer Internet Day 2012 mussten Julian und ich uns vorerst in einem Online Meeting via Webcam, als auch durch Beiträge in einem Forum zu verschiedensten Themenbereichen, beweisen. Aufgrund dieser Beiträge wurden schlussendlich 30 Jugendliche aus ganz Österreich ausgewählt, um am 6. Februar nach Wien zu fahren.

In der Hauptstadt angekommen begleitete uns eine der Organisatorinnen ins sogenannte Medien-Jugend-Info, wo wir die anderen Teilnehmer kennenlernten. Zuerst diskutierten wir über die verschiedensten Thematiken rund um Medien, vor allem ging es aber darum, was den digitalen Alltag österreichischer Jugendlicher ausmachen würde. Wie wichtig Medien für uns wären, und warum heutige Erwachsene nicht verstehen würden, dass die regelmäßige Benutzung des Internets fixer Bestandteil unseres Alltags wäre und keine „Sucht“ darstelle, war eines der Hauptaugenmerke. Überdies stellten viele die diesbezüglichen Zustände ihrer Schulen dar. Hier ging es einerseits um Lehrer, die sich IT-mäßig besser als ihre Schüler auskannten, trotzdem aber immer bereit waren von ihren zu lernen, aber auch Lehrer, die es nicht einmal erlauben würden, einen Aufsatz mit Word Office zu verfassen.
Nach dieser Debatte wurden wir in vorher bereits besprochene Gruppen unterteilt. Während ich in der Gruppe „Mein digitaler Alltag“ mein Glück versuchte, deren Aufgabe darin bestand, die oben geschilderte Diskussion am nächsten Tag vorzustellen, war Julian in der Gruppe „Urheberrecht“, die ihren Focus zu 100% auf ACTA (höchst umstrittenes Anti-Piraterie Abkommen) lenken wollte. Andere Gruppen behandelten Themen wie etwa „Datenschutz“, „Cyber-Crime“ und „Kostenfallen“.

Nach dieser Vorbereitungszeit wurden vier Jugendliche ausgewählt, um am nächsten Tag an der Pressekonferenz mit Barbara Prammer teilzunehmen. Überraschenderweise durfte ich mich zu einen der Glücklichen zählen.
Am Dienstag kamen wir aufgrund der für Wien untypischen Schneeverhältnisse etwas verspätet im Parlament an. Nach einigen Gruppenfotos in der Säulenhalle führte uns der Nationalratsabgeordnete Johann Maier durch das Parlament. Danach ging es sogleich in einen Veranstaltungsraum „Lokal VIII“, wo bereits Tische für die verschiedenen Themenbereiche vorbereitet waren. Nach meiner allgemeinen Vorstellung „Mein digitaler Alltag“ teilten sich die drei anwesenden Abgeordneten (ursprünglich waren sieben vorgesehen) auf die Tische auf und waren zumeist interessiert an dem, was den Jugendlichen am Herzen lag. Insgesamt gab es drei Runden, wobei nach jeder Runde ein Abgeordneter den Tisch wechselte.

Um 12.00 Uhr gab es schließlich Mittagessen in der Säulenhalle, nebenbei wurden manche von Journalisten verschiedenster Radiosender, sowie vom ORF interviewt. Um 12.30 Uhr ging es in den Pressekonferenzraum mit Barbara Prammer und Johann Maier, was definitiv eine der interessantesten Erfahrungen für mich darstellte.

Alles in allem eine tolle Erfahrung, die es möglich machte, eine andere Form von Meinungsäußerung zu erfahren und neue Kontakte zu knüpfen.

 


Weiterführende Links

Artikel auf der HP der Parlamentskorrespondenz:


Parlamentskorrespondenz Nr. 89 vom 07.02.2012
Themenfelder:
Medien/Konsumentenschutz/Bildung
Sachbereich:
Veranstaltungen
Stichworte:
Parlament/Prammer/Internet
Safer Internet Day: Prammer lädt Jugendliche ins Hohe Haus

Diskussion mit Politikern über Probleme im digitalen Alltag


Wien (PK) – Anlässlich des "Safer Internet Day" fanden heute Vormittag auf Einladung von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer Workshops mit 30 Jugendlichen aus ganz Österreich statt, die dabei die Möglichkeit hatten, mit Politikern über ihren digitalen Alltag rund um Internet, Handy & Co zu reden und ihre politischen Anliegen zu formulieren. In Zusammenarbeit mit den Abgeordneten Johann Maier, (S), Tanja Windbüchler-Souschill (G) sowie Bundesrätin Muna Duzdar (S) befassten sich die Jugendlichen vor allem mit den Bereichen Datenschutz und Privatsphäre, Cyber-Mobbing, Kostenfallen, Cybercrime und Urheberrecht. Sie freue sich, dass der Aktionstag zum Thema Internet heuer zum ersten Mal im Hohen Haus gastiere und dass sich die Jugendlichen so intensiv mit dieser Thematik befassen, erklärte Nationalratspräsidentin Barbara Prammer in der anschließenden Pressekonferenz. Generell sei es ihr im Sinne einer lebendigen Demokratie sehr wichtig, einen regen Austausch mit jungen Menschen zu pflegen, was z.B. auch durch die Abhaltung des Jugendparlaments oder die Einrichtung der Demokratiewerkstatt zum Ausdruck komme.

Der Vorsitzende des Datenschutzrats, Abgeordneter Johann Maier, sprach zunächst den Jugendlichen ein großes Kompliment für ihr Engagement aus und versprach, einige wichtige Anregungen in seine politische Arbeit mitzunehmen. Einen absoluten Nachholbedarf sehe er im Bereich der Medienpädagogik, die gefordert sei, über die Vorteile und Risiken der neuen Medien besser zu informieren und zu sensibilisieren. Was die Frage der so genannten "Internet-Abzocke" betrifft, so hoffe er, dass die EU-Regelung bezüglich der Button-Lösung bald auf nationaler Ebene umgesetzt wird. Im Zusammenhang mit Cybercrime-Aktivitäten wünschte sich Maier, dass ein Strafbegriff für den "Identitätsdiebstahl" gefunden wird, da etwa immer mehr gefälschte Webseiten auftauchen. Außerdem sollte nach Auffassung des S-Abgeordneten die Bevölkerung besser über die Auswirkungen des ACTA-Vertrags ("Anti-Piraterie-Abkommen") informiert werden.

Der von der Europäischen Kommission initiierte internationale Aktionstag, an dem sich bereits über 70 Länder beteiligen, wird heuer bereits zum neunten Mal durchgeführt und stand dieses Jahr unter dem Motto "Gemeinsam die Online-Welt entdecken – aber sicher", erläuterte der Koordinator von Saferinternet.at und Geschäftsführer des Österreichischen Instituts für angewandte Telekommunikation (ÖIAT), Bernhard Jungwirth. Beim Safer Internet Day gehe es vor allem darum, das öffentliche Bewusstsein für das Thema "sichere und verantwortungsvolle Internetnutzung" zu fördern und ein aktives Mitwirken von Institutionen, Organisationen, Verbänden, Unternehmen, Initiativen und Privatpersonen für mehr Medienkompetenz und Sicherheit im Netz anzuregen. In diesem Jahr liege der Schwerpunkt auf dem generationenübergreifenden Austausch, dem Mit- und Voneinanderlernen, unterstrich Jungwirth, wodurch auch die heutige Veranstaltung im Parlament geprägt war.

Im Rahmen des Pressegesprächs präsentierten auch einige Vertreter der Jugendlichen die Ergebnisse der Workshops und wiesen vor allem auf die unterschiedlichen Rahmenbedingungen für die Nutzung der neuen Medien in den einzelnen Schulen in Österreich hin. Hier wünschten sie sich einheitlichere Standards, damit alle die gleichen Bedingungen haben. Für wichtig erachteten sie auch, dass der richtige Umgang mit dem Internet im Unterricht vermittelt und über die Vorteile und Risiken sowie über die Gefahren der Preisgabe von privaten Informationen diskutiert wird. Angesichts des großen Informationsangebots im Netz sei es auch unerlässlich, zu lernen, wie man richtig recherchiert und wie man die gefundenen Resultate bewertet.

Safer Internet in Österreich

Die EU-Initiative Saferinternet.at unterstützt Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende bei der sicheren und verantwortungsvollen Nutzung von Internet, Handy & Co. Neben zahlreichen Veranstaltungen (über 1.000 Workshops und Vorträge pro Jahr) können bei dem in Österreich zuständigen Verein, der beim ÖIAT angesiedelt ist, auch kostenlose Unterrichtspakete, Elternratgeber und Broschüren bezogen werden. Umfassende Informationsangebote finden sich zudem auf www.saferinternet.at und www.handywissen.at. (Schluss)

HINWEIS: Weitere Fotos von dieser Veranstaltung finden Sie auf der Website des Parlaments (www.parlament.gv.at) im Fotoalbum.

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