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Im Herbst verbrachte die 2d Klasse zwei Tage auf der Kalchkendlalm, um einem im Rohzustand vorhandenen Grillplatz unter hohem Einsatz und bester Teamarbeit zur vollen Schönheit zu verhelfen. |
22. 9.10 Am Mittwoch, dem 22. September 2010 fuhren wir mit Frau Prof. Lindner und Frau Prof. Mosbacher mit dem Reisebus auf die Kalchkendlalm in Rauris. Da uns der Busfahrer etwas weiter hinauf brachte, hatten wir einen etwas kürzeren Fußmarsch zur Hütte. Als wir oben ankamen begrüßte uns Roswitha Huber gleich herzlichst. Wir stellten uns in einen Kreis zusammen und Roswitha merkte sich unsere Namen wieder in null komma nix. Das war sehr erstaunlich. Wir hatten aber leider nicht sehr viel Zeit, denn es wartete noch sehr viel Arbeit auf uns. Wir trugen rasch unsere Rucksäcke hinauf und zogen unsere Arbeitskleidung an. Wir liefen zum Grillplatz hinunter, wo Frau Prof. Lindner und Frau Prof. Mosbacher schon auf uns warteten. Wir bekamen auch noch Hilfe von Frau Prof. Lindners Mann Sepp der auch noch eine Menge Werkzeug mit hatte. Wir teilten uns in Gruppen und legten sofort los. Eine Gruppe holte große Steine von der Wiese, eine Gruppe räumte den Grillplatz auf , eine machte Erdarbeiten und eine Gruppe fing an, mit Sepp die Sitzmauer zu bauen. Als der Platz vollständig aufgeräumt war, schaufelten wir die Asche aus der Feuerstelle und gruben ein weites Loch aus, in das wir dann riesige Steine setzten. Als wir eine große Feuerstelle hatten, war die Sitzmauer auch schon sehr schön. Nun gönnten wir uns aber eine Pause mit dem Mittagsessen. Danach ging es gleich weiter. Wir setzten die letzten Steine in die Feuerstelle und Frau Prof. Lindner fuhr mit den ersten drei Mitschülern/-innen zum Natursteinwerk Steine holen. Wir suchten Holz und legten es für die Feuerstelle zusammen. Mit den Steinen vom Werk schmückten und stabilisierten wir den gesamten Grillplatz. Wir verfliesten den Boden mit flachen Steinen und die Sitzfläche der Sitzmauer. Sepp machte mit den Buben inzwischen Bänke und Hocker für den Platz. Wir arbeiteten bis ca. 19:30 und aßen dann zu Abend. Wir waren noch nicht ganz fertig, deswegen würde es morgen weitergehen. Es gab Gemüsesuppe und Kuchen von Roswithas Tochter und es schmeckte den meisten sehr. Nach dem Essen hatten wir Freizeit. Wir saßen um einem großen Grillfeuer herum und aßen Marshmellows und spielten miteinander. Um 22:00 Uhr war Zimmerzeit. Wir schliefen alle sehr gut, denn es war ein sehr anstrengender Tag gewesen.
Am 2. Tag wurden die Feinarbeiten gemacht und die Dinge, die wir am 1. Tag nicht fertig machen konnten. Es wurden wieder Gruppen eingeteilt. Ein paar Kinder bauten den Weg fertig, andere holten Kieselsteine und wieder andere halfen beim Zusammensetzen der Hocker, Tische und Bänke. Der Weg wurde genauso weitergebaut wie am vorigen Tag. Die Steinplatten des Weges wurden aber immer dünner, weil die um das Feuer auch dünn waren. Als der Weg vollendet war, gingen immer 3-5 Kinder mit Scheibtruhen Kieselsteine holen. Neben dem Kuhstall war ein kleiner Hügel aus Kieselsteinen. Mit Schaufeln luden wir die Scheibtruhen voll. Wir schoben sie gemeinsam zum Grillplatz, wo wir sie gleichmäßig mit den Händen oder Rechen zur Verschönerung verteilten. Währenddessen wurden Baumstämme zersägt, aus denen nachher kunstvoll unsere ,,Möbel" für den Grillplatz gebaut wurden. Zwischendurch gab es eine kleine Obstjause. Danach ging es wieder frisch ans Werk. Schön langsam nahm der Grillplatz Form an. Die Hocker und Bänke wurden an ihre zukünftigen Plätze gestellt, die Wege wurden gekehrt und das herumliegende Holz wurde eigesammelt und in die Feuergrube gelegt. Zum Abschluss ritzten wir „2d 2010“ in die Bank hinein. Dann betrachteten wir unser wohlgelungenes Werk. Es gab noch ein gutes Mittagessen, aber dann mussten wir uns verabschieden. Wir wanderten das kurze Stück ins Tal hinunter, wo uns schon der Bus erwartete. Erschöpft aber glücklich etwas Tolles geschafft zu haben fuhren wir nach Hause.
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