BRG Zell am See

Anmeldungen für den Besuch des Gymnasiums im Schuljahr 2012/2013:
Freitag, 10. Feb. 10:30 bis 14:00 Uhr und von Montag 20. Feb. bis Freitag, 2. März jeweils von 7:00 bis 13:30 Uhr im Sekretariat, 1. Stock
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

BRG Zell am See
aktuelle Termine:

6. Februar: Letzter Tag der Leistungsfeststellung im ersten Semester
8. Februar: Semesterkonferenz
10. Februar: Ausgabe der Schulnachricht (in der letzten Unterrichtsstunde)
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News:
Die Abgabe von nicht mehr gebrauchten Handys im Rahmen der JRK-Aktion ist im Sekretariat immer noch  möglich!

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My Exchange Year
Herzliche Gratulation!

Dienstag,
07.02.2012

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Hier befinden sich alle Berichte über Rauris.

Die Geschichte des Ortes Rauris

Schon Funde aus urgeschichtlicher Zeit (ab etwa 1300 v. Chr.) beweisen, dass auch zu dieser Zeit bereits hochkultivierte Völker im Raurisertal lebten. Die eigentliche Besiedelung des Raurisertals erfolgte vom Süden im 12. Jahrhundert. Die Völker begannen anfangs mit dem Bau von so genannten „Schwaigen“, ein bayrischer bzw. österreichischer Ausdruck für Almen. Der Ort Rauris erhielt seinen Namen durch den Gaisbach, auf dessen Schwemmkegel er errichtet wurde und wurde erstmals um 1120 urkundlich erwähnt. Zwei Jahre später scheint erstmals der Name "Rurise" auf. Bereits 1230 ist Wörth als wichtiger Umschlagplatz  für Fuhrwerk- und Saumverkehr über die Tauern nach Süden und ins Bergbaugebiet nachweisbar.

Einen entscheidenden Faktor für die Geschichte Rauris’ spielt der Goldbergbau, der seine Blütezeit im 15. und 16. Jahrhundert hatte. Schon allein damals lebten mehr als 3000 Menschen im Raurisertal.
1478 scheint für Rauris erstmals die Bezeichnung "Markt" auf, im Jahre 1884 bestätigte schließlich Kaiser Franz das Marktrecht, das 1928 ein erneutes Mal verliehen wurde.

Rauris - Tourismus

Rauris ist ein kleines Dorf im Raurisertal. Es liegt gegenüber dem Mölltal. Der größte teil des Raurisertals liegt im Naturschutzgebiet Hohe Tauern.

Rauris ist auf den sanften Tourismus bedacht. Das bedeutet, dass sie ein Ferienort sein wollen, der besonders für junge Familien geeignet ist. Es gibt nicht viele Discos und das Angebot an Möglichkeiten, am Abend etwas zu unternehmen ist auch sehr gering.

Ein kleines Schigebiet, viele schöne, lange, sowie kurze Wanderwege, die reine und frische Luft und die Möglichkeit mit seinen Kindern etwas zu unternehmen machen Rauris zu einem sehr Familienfreundlichen Ferienort. Die Tourismusbeauftragten von Rauris setzten auch sehr auf die Menschen, die als Kind bereits in Rauris waren, und nun mit ihren Kindern wieder nach Rauris wollen.

Im Allgemeinen gibt es einen Winter- und Sommertourismus. Dir Wintertourismus bezieht sich ausschließlich auf das Schigebiet, das wiederum häufig von Familien besucht wird, weil es klein beschaulich und vor allem ruhig- nicht hektisch ist. Auch gibt es einige Langlaufpisten, doch die Langläufer machen keinen großen Teil des Wintertourismus aus.

Beim Sommertourismus wird hauptsächlich auf die Wanderer aufgebaut, sie machen den größten Teil des Sommertourismus in Rauris. Angelockt werden sie mit Aktivitäten wie Goldwaschen.

Wetterwarte „Hoher Sonnblick“

Der Hohe Sonnblick oder Rauriser Sonnblick ist ein bekannter Dreitausender der österreichischen Alpen. Auf dem steilen Gipfel befinden sich ein meteorologisches Observatorium und eine alpine Schutzhütte, das Zittelhaus (auch Zittlhaus geschrieben). Im Bereich des Sonnblicks gibt es historische Goldminen, die der Gipfelgruppe um den Sonnblick ihren Namen Goldberggruppe einbrachten.

Das Observatorium

Das Observatorium am Sonnblick gehört dem Sonnblick Verein an. Seit 1886 werden auf dem Sonnblick in über 3000m Seehöhe klimatologische Beobachtungen und Messungen durchgeführt - die weltweit längsten in dieser Höhe und daher für die Klimaforschung von ganz besonderer Bedeutung.

Man maß am 1. Jänner 1905 mit -37,2°C die tiefste jemals in Österreich gemessene Temperatur. Die größte österreichische Schneehöhe von 11,9 m wurde am 9. Mai 1944 erreicht.

Errichtung und Zweck

Durch die Initiative von Julius von Hann und die Unterstützung von Ignaz Rojacher konnte Europas höchstgelegenes Observatorium errichtet werden. Das Observatorium ist heute jedoch nicht nur eine meteorologische Station sondern ganz allgemein eine Zentrum der Umweltforschung (Atmosphärenchemie, Atmosphärenphysik, Niederschlagschemie, Lawinenforschung, Klimaforschung, Gletscherforschung,...).

Der Sonnblick Verein versucht gemeinsam mit der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) der Wissenschaft ein modernes und gut funktionierendes "Forschungsobservatorium über den Wolken" zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig ist der Verein bemüht allen Interessenten die Ergebnisse dieser Forschung in verständlicher Weise zu vermitteln.

Erhaltung

Das Sonnblickobservatorium konnte seine Tätigkeit in den letzten 115 Jahren nur deshalb kontinuierlich fortsetzen, weil private Förderer die Erforschung der Atmosphäre uneigennützig unterstützten. Durch die markanten Veränderungen in der Atmosphäre sind heute meteorologische und luftchemische Untersuchungen wichtiger als je zuvor. Außerdem mussten, da das Gestein am Gipfel sehr instabil ist, 2003 und 2004 die Wetterstation und das Zittelhaus mit Betonankern stabilisiert werden, was ebenfalls sehr viel Geld verschlang.


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