Die Geschichte von Flattach 1996 wurde in Flattach gefeiert, dass die Gemeinde bereits 100 Jahre selbstständig ist. Die Geschichte Flattach’s ist deshalb so interessant, weil sie parallel mit dem Bergbau verläuft. In den vergangenen 100 Jahren wurde nämlich Gold, Eisen und Kupfer abgebaut.
Vorgeschichte:
1691 erwarb der damalige Bergbauexperte Hans Adam Stampfer, die Schürfrechte in der Großfragant.
1691 wurde mit dem Abbau von Kupfer begonnen und im gleichen Jahr entstanden die ersten Schmelzöfen gegenüber Flattach, neben dem Raggabach. Auch gaben sie der Ortschaft Schmelzhütten ihren Namen. 1740-1780 erlebte der Bergbau, unter der Familie Stampfer, einen Aufschwung. (Das Jahresmittel lag bei 1000 Zentner Reinkupfer und 4000 Zentner Schwefel) 1796 erhielt die Kirche, durch den Turm, ihr heutiges Aussehen. 1806 waren die Gruben in der Großfragant, einem schnellen Besitzwechsel unterworfen und der Bergbau wurde zeitweise eingestellt. 1895 wurde durch das Gesetz vom 5. Juni desselben Jahres, die Ortsgemeinde Flattach durch die Teilung der Großgemeinde Obervellach neu gebildet. Geschichte:
Am 1. Juni 1896 wurde Flattach eine selbstständige Gemeinde.
1898 wurde die Freiwillige Feuerwehr Flattach offiziell gegründet. 1902 schlossen sich 14 Musiker zu einer Musikkapelle zusammen und ihr erster Auftritt fand im selben Jahr am Karsamstag zur Ehre Gottes statt. 1906 erfolgte ein weiterer Besitzerwechsel des Bergbaues in der Großfragant und der Bergbau wurde weitergeführt. (Zudem wurde der Transport, durch Rollbahn und Seilbahn, verbessert) 1908 konnten 700 Tonnen nicht aufbereitete Kupfererze gewonnen werden. 1909 erfolgte die Eröffnung der Tauernbahn. Die Musikkapelle Flattach spielte aus diesem Anlass in Mallnitz. 1915 begann kriegsbedingt das letzte Kapitel des Großfraganter Bergbaus. Der gesamte Besitzstand der im Bergbuch eingetragenen Großfraganter Kupferbergbaues, alle Gebäude, Maschinen, die Seilbahn, die Rollbahn und die Kraftanlagen von 450 PS in Innerfragant gingen an das Kriegsministerium unter Minister General Krobatin. 1916 wurden russische Kriegsgefangene zum Arbeiten verwendet. 1918 endete der militärische Betrieb und von einer weiteren Förderung liegen keine Unterlagen vor. 1919 wurde der Gendarmerieposten Flattach mit 3 Beamten besetzt. Bis zum Jahr 1919 war die Gemeinde dem Gendarmerieposten Obervellach unterstellt. Die Gemeinde zählte damals 1002 Einwohner. 1921 wurde der Bergbau vom Staat eingestellt. 1923 wurde ein Kriegerdenkmal zum Gedenken der Gefallenen des 1. Weltkriegs errichtet. Die Gemeinde Flattach beklagte 45 Opfer. 1928 wollte man den Gendarmerieposten wieder auflösen. Dies konnte aber durch Vorsprache des Landtagsabgeordneten Severin Janschütz beim damaligen Landeshauptmann Dr. Arthur Lemisch verhindert werden. 1929 erfolgte die Renovierung und ein weiterer Ausbau der Raggaschlucht. 1930 übersiedelte die Gemeindeverwaltung nach Flattach Nr. 6 und hatte nun ein eigenes Haus zur Verfügung. 1935 richtete eine Naturkatastrophe viele Schäden an Brücken, Fluren und Wegen an. 1936-1937 erfolgte die Verbauung des Fraganterbaches. 1947 wurde für die Pfarrkirche eine Orgel angeschafft. 1951 wurde das neue Kriegerdenkmal für Opfer aus dem 1. und 2. Weltkrieg bei strömenden Regen eingeweiht. 1956 im Juli war ein zunehmender Anstieg des Fremdenverkehrs zu verzeichnen. Dazu trug auch die Fertigstellung der Glockner-Hochalpenstraße bei. Immer öfter kehrten Durchreisende in den Gaststätten der kleinen Ortschaften ein und verweilten für längere Zeit. 1957 wurden die Blasmusiker und 2 Marketenderinnen neu eingekleidet und die Musikkapelle feierlich zur „Trachtenkapelle“ geweiht. Der damalige Kapellmeister Alois Vierbauch, ist heute Ehrenbürger der Gemeinde Flattach. 1962 entschloss man sich eine gemeinsame Gemeindewasserleitung zu bauen, da die Bäche aus denen bisher das Trinkwasser entnommen wurde zunehmend verschmutzten. 1964 im Winter wurde mit dem Bau des Kraftwerks Außerfragant begonnen. 1956 wurde von der Kelag eine Wintersichere Straße von Außerfragant nach Innerfragant gebaut, die durchgehend asphaltiert wurde. Durch die Nützung der Wasserkraft und Errichtung der Kraftwerksgruppe Fragant, erlebte der Straßenbau durch die Kelag einen Aufschwung. 1965 bot die deutsche Gemeinde Kirrlach Flattach die Partnerschaft an. 1966 im August schob sch eine riesige Schlammlawine zu Tal und verwüstete eine ganze Ortschaft in der Gemeinde Flattach. 3 Menschen kamen dabei ums Leben. Durch die Katastrophe wurden 24 Familien obdachlos. Unmittelbar nach der Katastrophe, lief ein gewisser Franz Traintinger durch sämtliche Räume beim „Kurier“. Er war besessen dieses Dorf wieder erstehen zu lassen. Er war überzeugt, dass mit Hilfe der Kurierfamilie ein Wiederaufbau möglich ist. Darauf erfolgte am 1. Oktober wirklich der Spatenstich für das Kurierdorf. 1967 am 6. Juni war es dann soweit. Nach nur 9-monatiger Bauzeit konnte das aus 11 Häusern bestehende Dorf den Hochwassergeschädigten Familien übergeben werden. Für dieses Kurierdorf wurden Spenden in Höhe von 10 Millionen Schilling aufgebracht, 2 Millionen an Geld- und 8 Millionen an Materialspenden. 1968 führte die Gemeinde erstmals eine Altenehrung durch. 1970 wurde am 21. Mai das Kraftwerk Innerfragant durch den Bundespräsidenten Franz Jonas feierlich seiner Bestimmung übergeben. Auch wurde der Bürgermeister Siegfried Huber mit 6 zu 5 Stimmen erstmals zu Gemeindeoberhaupt gewählt. 1971 erfolgte der Grundkauf für eine neue Volksschule und am 14. August fand der 1. Fraganter/Badgasteiner Gletscher Riesentorlauf statt. (Unter Ehrenschutz des Bundeskanzlers Dr. Bruno Kreisky) 1972 hatte der Gemeinderat einstimmig beschlossen, die Freiwillige Feuerwehr Flattach in die Wehren FF-Flattach und FF-Fragant zu trennen. 1973 im Fieber verstarb der Pfarrer Albert Schönhart, welcher 32 Jahre Priester in Flattach war. 1974 wurde bei der Saisoneröffnung der Raggaschlucht ein Zweckgebäude für dieselbe übergeben. Auch wurde in diesem Jahr die FF-Flattach durch Anschaffung einer neuen Tragkraftspritze Type RK 40 schlagkräftiger. Zudem wurde am 15. September die Hubertuskapelle eingeweiht. Erbaut wurde sie von der Jägerschaft des Hegeringes in Flattach. Das Grundstück stellte die Gemeinde zur Verfügung. 1978 sollte die Raggaschlucht unter Naturschutz gestellt werden. In diesem Jahr wurde auch die Leichenhalle erbaut. 1983 wurde der Wurtengletscher als „Skigebiet“ gewidmet und die ehemalige Rollbahn durch die Gemeinde als Wanderweg instandgesetzt. 1984 am 15. September dankte die Gemeinde Flattach ihrem Ehrenbürger Franz Traintinger nochmals für seinen Einsatz im Jahr 1966 und benannte die Straße durch das Kurierdorf mit seinem Namen. Zudem wurden im selben Jahr die bis jetzt letzte Baustufe der Kelag, das Kraftwerk Wölla fertiggestellt. Die Kraftwerksgruppe Fragant erbringt nun eine Jahresleistung von 553 Kilowattstunden, das sind nicht ganz 18% des Stromverbrauchs für ganz Kärnten. 1986 am 3. Jänner wütete ein Großbrand in der Wadleggersäge in Außerfragant. Am 6. Juni dieses Jahres wurde auch die Umlaufseilbahn auf den „Mölltaler-Gletscher“ eröffnet. 1987 am 15. März erfolgte die Einweihung des neu renovierten Pfarrhofes durch den Bischof Dr. Egon Kapellari und im selben Jahr feierte die Kärntner Sparkasse in Fragant ihr 5-jähriges Bestehen. 1988 wurde in der Volksschule der Kindergarten eröffnet. 1989 wurde Kleinfragant gegen den Willen der Gemeindebevölkerung zum Naturschutzgebiet erklärt. Bürgermeister Siegfried Huber trat daher mit seinen Gemeindemandataren aus Protest zurück. 1990 gab es Tresorknacker im Gemeindeamt. Und am 31. Juli wurde trotz massiver Proteste der Bevölkerung und der Gemeindevertreter der Gendarmerieposten entgültig geschlossen und die Beamten dem Posten Obervellach zugeordnet. 1991 erfolgte der Neubau der „Mentlbrücke“, sie verbindet die beiden Ortschaften Flattach und Schmelzhütten. 1992 feierte Flattach 25 Jahre Kurierdorf. Auch bekam die Gemeinde ein Wappen – einziger Wermutstropfen: Es wird vom Land nur geduldet nicht genehmigt da es nicht den Vorschriften der Wappenkunde entspricht. 1994 wurde im Hebst mit dem Bau des Altstoffsammelzentrums begonnen. 1995 fand die Möllspülung durch die Tauernkraftwerke statt und der Bürgermeister feierte mit der Gemeinde sein 25-jähriges Jubiläum als Gemeindeoberhaupt. Zudem wurde in diesem Jahr der Glockner Radweg, der durch die Gemeinde Flattach führt, eröffnet. 1996 wurde am 30. Juni die Brunnenspielplatzanlage, durch die Dorfgemeinschaft Kurierdorf errichtet, offiziell eröffnet. Am 9. August fand beim Sporthotel „Mölltal“ ein Treffen ehemaliger Flattacher statt. Bis spät in die Nacht wurden Erinnerungen ausgetauscht. Am 10. August feierte die Gemeinde Flattach unter Mitwirkung aller öffentlichen Vereine und der Bevölkerung 100 Jahre Flattach. 1996 – 2006 Ich habe den Bürgermeister mehrmals gefragt, ob er mir nicht doch Aufzeichnungen von dem späteren Zeitraum geben könne doch er sagte, dass er mir im Moment keine weiteren Angaben über die Geschichte Flattach’s geben könne.
Tourismus in Flattach:  
Das Hauptziel für die Touristen in Flattach ist der Mölltaler Gletscher. Dieser ist sowie im Winter als auch im Sommer ein tolles Ski- und Erlebnisgebiet. Weitere beliebte Wanderziele ist die Raggaschlucht, Wasserspiele und Erlebnispark Fallbach, der Sonnblick...usw.
Im Flattachertal kann man jedoch nicht nur zu jeder Zeit Skifahren, sondern auch die Idylle der traumhaften Landschaft genießen.
Neben dem Skisport steht einem noch ein andere Sportprogramme zur Verfügung, wie z.B.: Klettern, Mountainbiken, Rafting, Reiten, Rodeln,...usw. In Flattach hat man die Auswahl zwischen: Hotels(6), Ferienwohnungen(31), Gasthöfen(2), Pensionen(5), Privatzimmer(11), Private Ferienwohnungen/Häuser(9), Bauernhöfe(4) und Hütten(1), Herbergen(2).
Herkunftsländer der Touristen in Flattach:
24% Österreicher, 38%Deutsche, 2%Belgier, 1%Dänen, 2%Italien, 3%Kroatien, 3%Niederländer, 3%Polen, 1%Rumänen, 1%Schweiz, 4% Slowaken, 2% Slowenen, 9%Tschechen, 5% Ungarn, 2% Sonstiges. Fakten von Flattach: Fläche: 98,7 km² Einwohner : 1378 Seehöhe: 660-1200 m Kraftwerksfruppe Fragant
Wichtiges und einige Zahlen Als Landesgesellschaft und als größter Energie und Stromlieferant in Kärnten ist die Kelag dazu verpflichtet die Stromversorgung des Bundeslands flächendeckend sicherzustellen. 70% des Stroms der an die Kärntner Haushalte geliefert wird, wird alleine durch die Kraftwerksgruppe Fragant erzeugt. Insgesamt wurden rund 3,5 Milliarden Schilling oder über 254 Millionen Euro in diese Stromerzeugungsstation investiert. Pro Jahr werden im Durchschnitt 553 Millionen Kilowattstunden „sauberer“ Strom erzeugt. Die hydraulische Verbindung der Kraftwerke untereinander ist ein über 77 Kilometer langes System von Rohrleitungen un Stollen. Die Fallhöhe des Wassers wird so optimal zur Stromerzeugung genutzt. Die Kraftwerksgruppe Fragant besteht aus mehreren Speicherkraftwerken, einem Laufkraftwerk an der Möll und zwei kleineren am Fleißbach. Außerdem gibt es noch einige Ausgleichsbecken. Kraftwerk Innerfragant Das Kraftwerk Innerfragant ist in jeder Hinsicht die Zentrale der gesamten Kraftwerksgruppe. Es liegt auf etwa 1200 Meter Seehöhe und Strom wird vor allem durch die fünf sogenannten Peltonturbinen erzeugt. Diese Art von Turbinen wird bei großen Fallhöhen des Wassers eingesetzt. Strom kann hier auch gespeichert werden, indem mit dem Überfluss eine Pumpe betrieben wird, die Wasser wieder in ein Ausgleichbecken pumpt. Stufe Oscheniksee Der Oschineksee ist nicht von Menschenhand erbaut und liegt auf über 2300m. Mit 113m ist er auch der zweittiefste See Kärntens. Sein Nutzinhalt beträgt unvorstellbare 30 Millionen Kubikmeter. Das meiste Wasser wird kommt nicht aus einer natürlichen Quelle sondern wird von tiefer liegenden Stauseen hinaufgepumpt. Die Erzeugung von Strom im Regeljahr beträgt 82,2 Millionen Kilowattstunden. Wurtenstufe Der Nutzinhalt dieses Speichers beträgt 2,7 Millionen Kubikmeter und er liegt auf einer Seehöhe von 1695 Meter. Auch hier wird viel Wasser heraufgepumpt und fließt nicht natürlich zu. Im Regeljahr werden hier über 93 Kilowattstunden erzeugt. Stufe Haselstein Das Kunstspeicherbecken Haselstein, das auf 1471 Meter liegt hat ein Speichervolumen von ca. 40 000 Kubikmeter. Es wird durch die Fraganter Bäche gefüllt. Hier werden immerhin im Regeljahr 8 Millionen Kilowattstunden erzeugt. Kraftwerk Zirknitz Dieses Kraftwerk ist ein Winterspeicherwerk, wobei als Hauptspeicher der Großsee und der Speicher Hochwurten dienen. Das Stauziel befindet sich auf 2417 Meter über dem Meeresspiegel. Die beiden Seen haben ca. 27,6 Millionen Kubikmeter an Nutzinhalt. Gesamt werden hier im Regeljahr 59 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt. Kraftwerk Wölla Das Kraftwerk Wölla nutzt Abflüsse aus dem Kreuzeckgebiet. Aus dem Draßnitzbach, dem Lamnitzbach und dem Wöllabach wird Wasser über ein 15 km langes Stollen und Rohrleitungssystem dem Betriebsspeicher im Wölltal zugeleitet.Die Höhendistanz, die das Wasser zurücklegt beträgt 327m. Die Stromerzeugung pro Regeljahr beträgt über 40 Millionen Kilowattstunden. Kraftwerk Gößnitz Dieses Laufkraftwerk, das direkt an der Möll liegt. wurde errichtet um für den Bau der gesammten Kraftwerksgruppe Fragant den nötigen Strom zur Verfügung zu haben. Aufgrund eines Murenabgangs, bei dem die Möll verlegt wurde gab es nun eine Steilstrecke, die eine Fallhöhe von 36,7 m bmit sich brachte. Es entstand auch ein Stauraum von 500 000 Kubikmetern. Im Krafthaus befinden sich zwei Francisturbinen, um im Regeljahr gut 26 Millionen Kilowattstunden Strom zu erzeugen. Kraftwerk Fleiß 1 Dieses kleine Kraftwerk, das schon 1947 von der Tauern AG errichtet wurde, liefert im Regeljahr rund 8 Millionen Kilowattstunden Strom. Für dieses Ergebnis sorgen 2 Peltonturbinen. Kraftwerk Fleiß 2 Im Winter ist für das Fleißkraftwerk 1 nicht genügend Wasser in den Bächen vorhanden. Die fehlende Menge an Wasser muss daher aus der, um 255m höher gelgenen Überleitung entnommen werden. Um diese Höhendifferenz auch energiewirtschaftlich zu nutzen wurde dieses zweite Kraftwerk erbaut. im Regeljahr werden immerhin 1 Million Kilowattstunden Strom produziert.
Mölltaler Gletscherbahnen
Schon seit vielen Jahren ist das Mölltaler Gletscherschigebiet eine wichtige Einkommensquelle für die Bewohner in Flattach und Umgebung. Mit 50 km Pisten und 9 Anlagen, ist der einzige Gletscher Kärntens eine sehr gute Trainingsstation für Slalom, Riesen Slalom und Super G - Fahrer. Der auf 3122 m Höhe liegende Berg bietet nebenbei viele gemütliche Raststätten und Unterkünfte für schi und wanderfreudige Besucher.
Zur Entstehung:
Bereits in den 80er Jahren konnten begeisterte Schifahrer das Schigebiet nutzen. Durch die witterungsbedingte Sperre der Zufahrtsstraßen im Winter, konnte der ganzjährige Schibetrieb anfangs jedoch nicht erhalten werden. Deswegen fing man im Oktober 1995 an, eine unterirdische Standseilbahn zu bauen. Der Bau des unteridischen Stollens dauerte etwa 1 Jahr und wurde im September.1996 schlussendlich fertiggestellt. Am 26. September ging die Mölltaler Standseilbahn zum ersten Mal in Betrieb. Gletscher Express: Die Gletscher Express, also die Standseilbahn, ist als Pendelbahn konzipiert. Mit einer beachtlichen Geschwindigkeit von 43 km/h können bis zu 1500 Personen pro Stundein jede Richtung transportiert werden. Die Bahn misst eine Länge von 4796 m, womit sie die längste Standseilbahn der Welt ist. Der Stollen, durch den die Bahn fährt, besitzt einen Durchmesser von 4,5 m und eine Neigung zwischen 18% in der Talstation und 24% in der Bergstation. Die elktrisch betriebene und somit Umweltfreundliche Bahn bewirkt das Ausbleiben von täglich ca. 300 bis 500 Pkws in der hochalpinen Region des Mölltaler Gletschers, da die Zubringerstraße für öffentlichen Verkehr gesperrt wird. Schipisten: Die Arbeiten im Pistenbereich wurden äußerst Umwelt und Gebirgsschonend durchgeführt, wobei ein großer Teil der Pisten durch ein aufgwendiges Verfahren wieder begrünt wurde. In den letzen Jahren wurden viele neue Abfahrten mit einer Gesamtlänge von 8 km errichtet. Die Breite der Schipisten betragen im Allgemeinen zwischen 60 und 80 Meter und werden an einigen, durch schwieriges Gelände bedingten Stellen örtlich auf 20 bis 30 Meter Breite eingeschrenkt. Durch die ebenflächige Oberfläche ermöglichen schon geringe Schneemengen einen Schibetrieb. Die Gesamtgröße der befahrbaren Pisten beträgt heute rund 50 km. 9 Anlagen (1 Standseilbahn, 1 6er Gondelbahn, 1 6er Sesselbahn, 1 4er Sessellift, 2 2er Sessellifte, 3 Schlepplifte) dienen zum Transport der Schifahrer bzw. Wanderer. Beschneiungsanlagen: Durch den Bau neuer Beschneiungsanlagen ist eine flächedeckende Beschneiung aller Pisten bis auf 3100 m möglich. Ein neuer Beschneiungsteich auf 2800 m Seehöhe mit dem Füllvermögen von rund 150.000 m³ wurde errichtet. Die Anschaffung und der Bau, bei oftmals extremen Witterungsverhältnissen, 30 neuer Schneekanonen, mit einer Pumpleistung von ca. 1.152 m² pro Stunde sind bis heute fertiggestellt worden.
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