Klimaunterschied Rauriser Tal Mölltal Der Vergleich der klimatischen Hauptelemente Temperatur, Sonnenscheindauer und Niederschlag ermöglichen einen Überblick über die Klimaunterschiede zwischen dem Rauriser – und dem Mölltal.
Die Jännertemperaturen im Rauriser Tal reichen von -14 bis -3°C. Am kältesten ist es in der hochalpinen Region um den Großglockner, den Hocharn, Sonnblick und Ankogel. Im wärmsten Monat des Jahres, dem Juli, herrschen mit Ausnahme des Glocknergipfels überall Temperaturen über 0°C. In den Tälern erreichen die Julitemperaturen die 16° Marke. Im Mölltal werden die gleichen Temperaturen gemessen.
Die Sonnenscheindauer wird von Jahreszeit, Bewölkung und Exposition (Hangorientierung und Hangneigung) bestimmt. Die Besonnungsdauer variiert daher zwischen weniger als 25 Stunden bis zu über 200 Stunden. Im Rauriser Tal beträgt die absolute Sonnenscheindauer im Jänner zwischen weniger als 25 und 100 Stunden und im Juli variiert diese zwischen weniger als 125 und 200 Stunden. In diesem Tal sind es also nur ungefähr 75 Sonnenstunden Unterschied. Im Mölltal sieht dies anders aus. Hier sind es bis zu 100 Sonnenstunden Unterschied. Im Jänner reicht die Sonnenscheindauer von weniger als 25 bis über 125 Stunden, im Juli von 125 bis über 225 Stunden. Die Verteilung der Niederschlagssummen ist von der Seehöhe, Exposition, regionalen und lokalen Faktoren und Luv – und Lee geprägt. Gebirgsmassen haben abschirmende Wirkung gegenüber niederschlagsträchtiger Wetterlagen. Im Rauriser Tal beträgt die jährliche Niederschlagssumme zwischen 1000 bis 2500 mm. Niederschlag fällt im Durchschnitt an 130 Tagen, mit steigender Seehöhe an 190 Tagen. In Flattach fallen im Durchschnitt zwischen 1300 und 2500 mm Niederschlag, die niederschlagsreichen Tage beschränken sich auf unter 100, mit steigender Seehöhe auf 190 Tage.
Rudolfshütte – Gletscherkunde
Am 30.6.2006 um 8.00 Uhr starteten wir unsere Exkursion nach Uttendorf am Weißsee. Als erstes fuhren wir mit dem Bus bis zur Talstation der Weißsee Gletscherbahnen. Danach fuhren wir mit den Gondeln bis zur Rudolfshütte (2300m). Wir machten uns auf den Weg Richtung Kalser Tauern. Dabei erklärten uns die beiden Nationalparkbetreuer Karin Höller und Martha Hutter die Grundlagen der Orientierung im Gelände, das richtige Verhalten beim Überqueren von Schneefeldern und wiesen uns auf allgemeine Gefahren im Hochgebirge hin. Aufgrund des dichten Nebels erreichten wir unser Ziel leider nicht, das Hinunterrutschen auf den Schneefeldern entschädigte dies aber auf jeden wieder. Auf dem Weg zurück zur Rudolfshütte erfuhren wir Wissenswertes über den Gletscher und seinen Veränderungen in letzter Zeit.  
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