In Bezug zur Kunst des 20. Jahrhunderts stellten die Schüler und Schülerinnen in BE aus alten, aus der Bibliothek ausgeschiedenen Büchern „Objektkunst“ her. Die „Kunstwerke“ sind derzeit in der Bibliothek bzw. in der Vitrine im Eingangsbereich zu sehen.
|
Die Bücher wurden mit verschiedenen Materialien und in verschiedenen Techniken bearbeitet (bemalen, schneiden, überziehen, eingipsen, ….). Die Veränderung der einzelnen Bücher konnte auf inhaltlicher oder symbolischer Ebene vorgenommen werden. Das Ergebnis lag dann darin, dem abgeschlossenen Werk eine neue Bedeutung und Aussage gegeben zu haben. Kunstlexikon P. W. Hartmann: Objektkunst , Kunstrichtung der Moderne. Bei der Objektkunst werden keine neuen Objekte hergestellt, sondern vorhandene Gegenstände unbearbeitet oder nur unwesentlich verändert, unter Loslösung von ihrem eigentlichen Verwendungszweck, zum Kunstwerk umfunktioniert.
Mit der Objektkunst in Verbindung gebracht werden u. a. Akkumulation, Assemblage, Collage, Objet trouvé, Junk-Culture und Ready-mades. Die Objektkunst entstand am Beginn des 20. Jh. im Zuge der allgemeinen Neuorientierung der Kunst, u. a. durch die von den Kubisten begonnenen Materialmontagen in Form von Collagen sowie durch die 1913 von Marcel Duchamp zu Kunstobjekten erklärten Ready-mades.
|