Chris Handwerker, ein kanadischer Künstler gestaltet mit den Kindern der 1a und 1D Klasse im Textilen Werken Riesenmasken aus Karton, Papier und Baupapier. Unter der theaterpädagogischen Anleitung von Mag. Angelika Szlezak kommen die Masken durch Bewegung zum Leben. Jede Maske findet ihre eigene Bewegungsform und ihren eigenen Rhythmus. In Einzel- und Gruppenformationen passiert Bewegungsimprovisation. Durch Basistechniken des Schauspielunterrichts können Masken zur Darstellung gebracht werden. Bewegungen werden reduziert und erfahren eine neue Qualität. Bewegungsformen werden gefunden, die den Maskencharakter am besten zum Ausdruck bringen können.
Bericht von Anja Ortner & Christina Stevanovic:
Als wir in den Werksaal kamen, begrüßte Chris uns sehr freundlich. Der Saal war schon mit sehr vielen Utensilien ausgestattet. Nachdem es geklingelt hatte, setzten wir uns auf unseren Platz.
Danach hörten wir Chris aufmerksam zu, weil er sich vorstellte. Er berichtete, dass er ein gebürtiger Kanadier ist und in der Nähe von Wien wohnt. Nach der Vorstellung begannen wir auch gleich zu werken. Zuerst bastelten wir eine Maske aus einem Blatt Papier im A3-Format. Wir durften auch die Klammermaschine, die Schere und das Klebeband verwenden.
Es bereitete uns sehr viel Freude. Chris erklärte uns die Kriterien (Man durfte KEINE Stifte oder anderes Schreibzeug verwenden. Man musste individuell arbeiten).
Jeder gestaltete eine schöne Maske und alle sahen ganz unterschiedlich aus.
In der zweiten Stunde bekam jeder von uns ein großes Stück Karton. Auf dieses Kartonstück
malten wir eine formatfüllende Figur oder irgendein anderes Kunstwerk. Diesmal arbeiteten wir mit schwarzer Acrylfarbe und unseren großen Pinseln in verschiedenen Stärken.
Unsere Bilder wurden alle sehr schön und sehenswert. Danach schnitten uns Chris und Frau Prof. Kriechbaum jeweils zwei Löcher in die Kartons, damit wir unsere Arme hineinstecken konnten. Davon wurden auch wieder ein paar Fotos geschossen.
In der dritten und vierten Stunde bastelte eine Gruppe Zylinder aus dünner Pappe und die andere Gruppe machte eine Ganzkörperverkleidung. Diese war auch aus dünner Pappe.
Wir malten mit der schwarzen Farbe viele verschiedene Muster auf die Zylinder.
Damit wir durch die Hüte sehen konnten, schnitten wir kleine Schlitze hinein.
Auf die Kostüme zeichnete die andere Gruppe viele Gesichter und Muster hinauf.
Sie klammerten die obere Seite zu, damit man unten hineinschlüpfen konnte. Danach stellten wir unsere Masken, die wir die ganzen vier Stunden gebastelt haben, vor.
Frau Prof. Kriechbaum machte wieder einige Fotos von uns. Chris filmte uns auch den ganzen Vormittag über, wie wir unsere Werke herstellten.
Es machte uns allen sehr viel Spaß und Freude und wir danken Chris, dass er den weiten Weg extra wegen uns hergefahren ist. Wir haben gelernt, dass auch Kinder mit viel Fantasie kleine Künstler sein können!
Anja Ortner & Christina Stevanovic, 1d Klasse