Kaum ein pummeliger Filmstar hüpft über die Leinwand und auch keine rundliche, kurvige Dame darf Prada oder Versace über den Laufsteg tragen. Der Traum schlank zu sein, auszusehen wie Heidi Klum oder Naomi Campbell, kann jedoch für psychisch schwache Mädchen und Frauen zu einem regelrechten Albtraum werden. Alles beginnt mit kleinen Neckereien von den Eltern oder Schulkameraden, und führt zu Depressionen und dem zwanghaften Willen dünn zu werden. Magersucht: Bei der Magersucht oder auch ‚Anorexia nervosa’ handelt es sich um eine psychosomatische Krankheit. Das heißt sie beruht auf einer psychisch – körperlichen Wechselwirkung. Betroffene mit einem extrem niedrigen Gewicht, halten sich selbst jedoch immer noch für zu dick. Eine teuflische Spirale die den Erkrankten bis in den Tod treiben kann. Die Magersucht tritt meistens bei Jugendlichen auf, die mitten in der Pubertät stecken. Nur 5% der Erkrankten sind Männer, die Tendenz jedoch steigend. Bulimie (Ess- Brechsucht): Hier beschränkt sich der Gewichtsverlust nicht einseitig auf das Fasten und Diät halten, die Erkrankten versuchen auch durch selbst ausgelöstes Erbrechen oder durch Missbrauch von Abführmitteln krampfhaft Kilos zu verlieren. Die beiden Essstörungen treten teilweise in Kombination auf, beide entwickeln sich jedoch zur Sucht. Die oft bleibenden Schäden: v Verschiebungen des Säuregehaltes im Blut v Herzrhythmusstörungen v Schädigung des Nierengewebes v Kaliummangel v chronische Niereninsuffizienz v Durchblutungsstörungen v Veränderungen der Sexualhormone v Einschränkung der Fruchtbarkeit v Sodbrennen und Entzündungen der Speiseröhre v Vitamin-D-Mangel v Knochenerweichung v Depressionen v Konzentrationsunfähigkeit Also, lasst euch von den Supermodels aus dem Fernsehen nicht beeinflussen. Schließlich sehen nur acht aus drei Milliarden Frauen tatsächlich wie eines aus ;-). Mehrere Informationen zu diesem Thema findet ihr unter www.magersucht.de Miriam Kößler |