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Dienstag,
22.05.2012

Nur noch 45 Tage bis zum Schulschluss!
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Von Freitag auf Samstag verbrachte die 2b eine lange Nacht in der Schule.
Lesenacht der 2b
 
Nach großer Vorfreude war es am 27.06. endlich soweit: Lesenacht! Frau Eder-Kaserer und unser KV Herr Wittner opferten sich und gestalteten mit uns die Nacht. Schon vor der vereinbarten Zeit waren einige da und halfen, die Tische in den Klassen beiseite zu stellen. Bald waren die restlichen Mitschüler/innen da und begannen, die Schlaflager herzurichten – die Mädchen in der 2b, die Burschen in der 2a. Danach hatten wir freie Zeit und spielten, lasen oder ratschten.
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Nach etwa einer Stunde wurde das erste Spiel von Frau Eder-Kaserer vorgestellt. Ein Kind musste den Raum verlassen. Die restlichen bildeten Zweier-Pärchen und dachten sich zusammengesetzte Nomen aus, z.B. Kranken-Haus oder Gieß-Kanne. Jedes Kind bekam dann einen Teil, z.B. Sophie „Kranken“ und Maria „Haus“. Der Schüler, der vorhin nach draußen musste, sollte nun alle Kinder nach ihrem Teil befragen und die Wörter zusammensetzen.
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Als nächstes kam die Schnitzeljagd an die Reihe, auf die sich viele schon gefreut hatten. Wir bildeten Fünfer- oder Sechsergruppen und bekamen die ersten Hinweise. Mehr oder weniger schwierige Aufgaben brachten uns von einem Ort zum nächsten. Manchmal mussten die Lehrer mithelfen, wenn es besonders knifflig war. Das Ziel war bei allen die Bibliothek. Die Zweit-, Dritt- und Viertplatzierten erwartete eine schaurige Überraschung: „WA!!!!“ ertönte plötzlich aus allen Ecken der dunklen Bibliothek. Die Schüler amüsierten sich köstlich über die erschreckten Gesichter ihrer Kameraden. Jetzt hatten wir lange Zeit zum Lesen. Nach etwa einer Stunde konnte jeder Schüler, freiwillig natürlich, ein Buch vorstellen, dass er gelesen oder eben angefangen hatte. Dann gab’s den lang ersehnten Pizza-Snack. Anjas Mutter brachte 14 Pizzas aus ihrem Restaurant, die von uns genüsslich verspeist wurden. Danke!
 
Dann wurde ein Rundgang durch die dunkle Schule gemacht. Es war nicht absolut gruselig, aber ein bisschen schaurig schon. Lautes Geschrei war auch jetzt nicht vermeidbar, weil wir uns in den stockdunklen Gängen gegenseitig angerempelt haben.
Nachher spielten wir noch ein Spiel. Wir mussten aus Buchstaben, die wir nacheinander aus der Mitte holten, sinnvolle Wörter zusammensetzen. Das raubt echt den letzten Nerv, wenn man nur mehr einen Buchstaben braucht und stattdessen nur X, Y, Q, C oder das dritte N erwischt.
 
Um zwölf war Zeit fürs Bett, bis eins durfte noch gelesen werden. Was unsere Lehrer nicht wissen dürfen: Viele waren um vier Uhr morgens noch auf den Beinen und einige kommunizierten verbotener Weise noch mit dem anderen Geschlecht und waren auch in deren Schlafraum oder spielten den Schlafenden Streiche. In der Früh waren alle total müde. Wir hätten bis viertel nach sieben schlafen können, waren aber schon wieder um sechs Uhr wach. Trotzdem genossen alle das Frühstück sehr, das wie die Pizzas im Aufenthaltsraum verspeist wurde. Es gab Tee, Semmeln, Weckerl, Butter, Honig und Marmelade, Saft und Elias ließ sich von seinem Diener Papa Croissants und Kakao bringen. Um ca. 8 Uhr wurden alle abgeholt oder gingen selbst nach Hause. Ich glaube, es gab wohl keinen, der nicht den Vormittag zum Schlafen und Relaxen genutzt hatte!

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Auf alle Fälle war es sehr lustig, obwohl wir zu wenig zum Lesen gekommen waren. Aber gefallen hatte es bestimmt allen!

Theresa Rußegger, 2b

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Anmerkung: Wir Lehrer hatten von den nächtlichen Aktivitäten der Schüler/innen überhaupt keine Ahnung ;-))

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