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Es gibt zwei Argumente für den Lehrberuf (Juli und August), aber zwölf (Jänner, Februar, ..., November, Dezember) gegen die Kronen Zeitung - und Nichte Claudia! Lesen sie selbst!
Profil online (incl. Teaserfoto) vom 17. 3. 2009 :
Christian Rainer Eine Lanze für die Lehrer
Lehrer sind weder faul noch privilegiert. Warum also sollten sie zehn Prozent mehr arbeiten?
Dies ist der erste Kommentar in einer unabhängigen österreichischen Zeitung, der den Lehrern in ihrem Kampf gegen die Vorhaben der Unterrichtsministerin uneingeschränkt Recht gibt. Bis auf den ORF, der um Äquidistanz bemüht ist, zeigen sich alle Medien kritisch mit dem schulischen Personal, und sie umgarnen Frau Schmied, als sei diese die Erlöserin vom Joch eines Berufsstandes, der Österreich seit Jahrzehnten in Abhängigkeit gehalten hat.
Allen voran garnt die „Kronen Zeitung“, wo die persönliche Vorsprache der Ministerin im Büro des Herausgebers einen ähnlichen Effekt zeitigte wie weiland der EU-Brief der roten Regierungsspitze: Solidarisierung in allen Sektoren; Onkel Hans hat neben dem Neffen Werner nun eine Nichte Claudia. Da wird die pikante Story von zehn „Airbrush“-Schminksessions der Ministerin im Gegenwert eines durchschnittlichen österreichischen Monatseinkommens schnell zur gewerkschaftlichen Intrige. Selbst in den Tiefen des Internets findet sich keine Unterstützungsadresse an die Lehrer. „Zwei Argumente für den Lehrerberuf? – Juli und August!“ Das ist die freundlichste Eintragung eines Posters, die sich dort findet.
Aber darf die Solidarität der Medien in ihrer Solidarität mit der Ministerin über die Argumente für die Lehrer hinwegtäuschen? Und soll man sich den Blick von einer Hand voll selbstgerechter, herablassender und folgerichtig durchaus unsympathischer Lehrergewerkschafter verstellen lassen?
Zunächst: Es muss überraschen, dass ausnahmslos über Mehrarbeit im Ausmaß von zwei Stunden gesprochen wird, die Claudia Schmied ihren Mitarbeitern abverlangen wolle. Nicht einmal jene zur gnadenlosen Übertreibung neigende Berufsvertretung hat dem Land erklärt, warum diese Zahl falsch ist. Ist nämlich wahr, dass pro Unterrichtseinheit zwei Stunden zusätzlich zur Vorbereitung und Nachbearbeitung anfallen, dann geht es um sechs Stunden Mehrarbeit, und falls die Relation bloß eins zu eins beträgt, sprechen wir noch immer von einer Ausweitung der Arbeitszeit um rund zehn Prozent ohne zusätzliche Entlohnung. Das ist viel. Zumal es keinen vergleichbaren Fall in der jüngeren österreichischen Geschichte gibt, in dem ein ganzer Berufszweig einer derartigen Arbeitszeitverlängerung zugestimmt hätte: nicht dauerhaft und auch nicht auf zwei Jahre befristet. Ebenso wenig gab es das entsprechende reziproke Szenario: Wann hätte jemals eine komplette Branche auf ein Zehntel ihres Einkommens verzichtet? Warum also sollten die Lehrer das jetzt tun?
Vielleicht deshalb, so ist in diesen Tagen zu hören: weil sie eine durch Arbeitsplatzgarantie privilegierte Gruppe seien, die selbst in der schlimmsten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten ihren Job nicht verlieren können. Auch dieses Argument ist falsch. Erstens stehen ein Großteil der Bundeslehrer und sehr viele Landeslehrer nicht unter Kündigungsschutz. Wo also ist deren Privileg? Zweitens haben aber auch die abfällig als „Pragmatisierte“ Bezeichneten ein Gesamtpackage gekauft, als sie sich für den Beruf entschieden: eine bestimmte Einkommensentwicklung, eine Lehrerpension, die spezifische Absicherung gegen Kündigung und Versetzung. Dieses Package mit seinen Vor- und Nachteilen war am Arbeitsmarkt für alle zu haben. Kein Privileg.
Die angeblich geringe Arbeitsbelastung inklusive mehrmonatigen Ferien ist also für jeden zu haben, der sich für die einschlägige Ausbildung entscheidet (und für die Hoffnung, dann einen Arbeitsplatz zu bekommen). Angeblich gering: Es mag schon sein, dass auf jede Unterrichtseinheit nicht zwei zusätzliche Stunden kommen, wie von der Gewerkschaft behauptet. Aber warum soll eine Stunde im Schnitt aller Fächer und über ein Lehrerleben gerechnet nicht plausibel sein? Es ist plausibel. Und damit geht auch die Behauptung einer relativ geringeren Arbeitszeit in die Binsen.
So bleiben schlussendlich bloß zwei Argumente gegen die Lehrer übrig, die im Gegensatz zu den bisherigen nicht anhand von Milchmädchenrechnungen widerlegbar sind, sondern allenfalls auf der Basis persönlicher Meinung. Eins: Lehrer haben kein Interesse am Unterrichten. Zwei: Dieses Unterrichten ist ein Kinderspiel. Ich teile diese Ansicht aus banaler persönlicher Anschauung nicht. Wenn freilich Claudia Schmied meint, dass Lehrer in Wahrheit keine Pädagogen sein wollen, dann möge sie das offen sagen und die zusätzlichen Stunden als eine Strafaktion für mangelndes Engagement deklarieren. Wenn sie hingegen bloß glaubt, die täglich mehrstündige Konfrontation mit Horden von Kindern und Pubertierenden sei ein Vergnügen, dann soll sie es doch einmal versuchen. Am besten zunächst als Gedankenexperiment, das spart die Kosten des Airbrush-Schminkers.
Artikel Profil online vom 17. 3. 2009: Schmied will sparen und reformieren: Die zehn Fallgruben der Unterrichtsministerin
Wird ihr die Regierung den Rücken stärken?
Schmied: "Da gibt es sicher Aufklärungsbedarf"
Die zehn Fallgruben der Unterrichtsministerin: Claudia Schmied will gleichzeitig sparen und die Schule reformieren. Wenn ihr die Regierung nicht den Rücken stärkt, wird sie scheitern.
Von Martina Lettner, Edith Meinhart und Christa Zöchling
Gemessen an ihren Ansprüchen und ihrer inneren Überzeugung, ist Unterrichtsministerin Claudia Schmied wohl jetzt schon gescheitert. Bei Amtsbeginn im Jahr 2006 fügte sie sich einem faulen Kompromiss und begnügte sich mit dem Vorhaben, das Projekt Gesamtschule als Versuchsmodell zu etablieren. Das Koalitionsabkommen ließ ihr keine andere Wahl, auch wenn dutzende Expertenstudien belegen, dass die frühe Selektion im österreichischen Schulsystem Kinder aus unterprivilegierten Schichten benachteiligt. Von Rücktritt war damals allerdings keine Rede.
Jetzt sagt Schmied, sie habe schon bessere Tage gesehen, sei sich aber keines politischen Fehlers bewusst. Als vorvergangene Woche ihr Ressortbudget und die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung um zwei Wochenstunden an die Medien gespielt worden waren, hätte sie nur die Möglichkeit gehabt, das Vorhaben zu leugnen oder die Fakten auf den Tisch zu legen: dass Überstunden nicht länger bezahlt werden könnten, Deutschförderkurse gestrichen, Projekte zu neuen Unterrichtsformen abgesagt sind und dass vor allem die „Neue Mittelschule“, die gerade im Anfangsjahr einen immensen Verwaltungsaufwand sowie wissenschaftliche Betreuung und Begleitstudien erfordert, zum Scheitern verurteilt ist, wenn die Lehrer keinen Solidaritätsbeitrag leisten.
Schmieds Versprechen, die Lehrer für die erhöhte Unterrichtsverpflichtung bei anderen Aufgaben zu entlasten, ist bis heute vage geblieben. „Da gibt es sicher Aufklärungsbedarf“, gesteht sie. Ihre Stärke bezieht sie derzeit vor allem aus dem Volkszorn, der gegenüber Lehrern jederzeit abrufbar ist – und aus der Unterstützung der „Kronen Zeitung“, deren Wohlwollen sie sich vorvergangene Woche mit einem Besuch bei „Krone“-Herausgeber Hans Dichand sicherte.
Die ÖVP-Regierungsriege lässt Schmied im Kampf mit der schwarzen Lehrergewerkschaft allein. Ein Papier aus den Budgetverhandlungen, das als Alternative eine Gehaltskürzung der Lehrer vorsah, sei nie ernsthaft in Erwägung gezogen worden, heißt es nun distanziert aus dem Finanzministerium. Kein Wunder, vermuten ÖVP-Politiker doch hinter der Stundenerhöhung eine versteckte Mittelbeschaffung für Schmieds Prestigeprojekt der „Neuen Mittelschule“ und eine Austrocknung der allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS) – Reformen also, die die ÖVP seit Jahrzehnten erfolgreich boykottiert.
In der Lehrerschaft hat Schmied zwar viele heimliche Sympathien. Doch dass sie ihr Sparprogramm als Reform verkauft und durch ihr ungeschicktes Vorgehen die Lehrer in die Arme der reformunwilligen Gewerkschaft treibt, nehmen ihr selbst leidenschaftliche Unterstützer in der Sache übel.
Bitte beachten Sie auch den Artkel auf Profil online über: Die zehn Irrtümer der Claudia Schmied:
Beispiele: IRRTUM Nr. 3:Wenn alle Lehrer in einen Topf geworfen werden, zahlen die Engagierten drauf!
Vor fünf Jahren wurden die Lehrpläne reformiert. Seither haben die heimischen Lehrer mehr Freiheiten, ihren Unterricht zu gestalten, als ihre Kollegen in Deutschland oder Frankreich. Doch gute Lehrer bekommen in der Praxis weder mehr Geld noch mehr Anerkennung als schlechte. Oft rennen die Engagierten bei Kollegen, Schulleitern und Gewerkschaftsfunktionären gegen Gummiwände. Die Folge: In den heimischen Schulen verglühen seit Jahrzehnten ausgerechnet jene Lehrer, die es besser machen wollen als die Lehrer, die sie selbst in der Schule hatten.
Georg Neuhauser, Biologielehrer an einer HAK in Steyr, gehört zu dieser Spezies. Vor ein paar Jahren machte auch ihm der Beruf nicht mehr viel Spaß. Doch statt zu resignieren, initiierte der nebenbei als Psychotherapeut ausgebildete Pädagoge gemeinsam mit einigen Kollegen ein Projekt für offenes, kooperatives Lernen. Seither arbeiten er und seine Mitstreiter zwar mehr – aber auch lieber denn je. Dass die Unterrichtsministerin nun allen Lehrern zwei Stunden Mehrarbeit verordnet, hält er für „völlig daneben“: „Die Kollegen, die Dienst nach Vorschrift machen, biegen die zwei Stunden mehr auch noch runter. Die Engagierten aber arbeiten schon jetzt am Limit und sind total frustriert, dass die Ministerin alle in einen Topf wirft.“ Strategisch war das nicht sehr geschickt. „Gegen die Lehrerschaft kann Schmied gar nichts durchsetzen“, sagt Bildungsexperte Thomas Stern, der in den vergangenen Jahrzehnten an zahlreichen Schulversuchen mitgewirkt hat und seit einigen Jahren am Institut für Lehrerfortbildung und Schulentwicklung arbeitet. Er fürchtet sogar, dass „engagierte Lehrer ihre laufenden Reformprojekte jetzt frustriert abbrechen. Das wäre das Schlimmste.“
IRRTUM Nr. 4: Junglehrer, die heute aufgeben, werden in zehn Jahren dringend gebraucht
Das Ansehen vergangener Tage ist passé. Als der deutsche Ex-Kanzler Gerhard Schröder Lehrer „faule Säcke“ nannte, nickten auch in Österreich viele. Ihre Einstiegsgehälter sind kein Anreiz, die Jobaussichten nicht gerade rosig: Junglehrer warten oft jahrelang auf die Möglichkeit zu unterrichten, viele jobben nebenbei und gehen irgendwann dem Schulsystem für immer verloren. Durch die zwei Schmied-Stunden bangen jetzt auch jene um ihre Lehrerzukunft, die zumindest einen Fuß in der Schule haben, wie Markus Weitgasser, 29, Unterrichtspraktikant am BORG Strasswalchen: „Die Alten werden unsere Stunden übernehmen müssen.“ In Wien gibt es bereits Fälle, in denen die Verträge der Junglehrer wegen Schmieds Vorstoß nicht verlängert werden. Kommt die Mehrarbeit allerdings nicht, müssten erst recht Posten eingespart werden, warnt die Ministerin. In 15 Jahren wird Österreich vor dem umgekehrten Problem stehen: Bis dahin wird die Hälfte der rund 120.000 Lehrer in Pension gegangen sein, etwa 50.000 Lehrer würden dem System dann fehlen, sagt die Gewerkschaft. Darunter wohl auch jene, die heute keinen Job bekommen. Für ÖVP-Bildungssprecherin Katharina Cortolezis-Schlager öffnet die größte Pensionierungswelle im Schulwesen seit den sechziger Jahren ein „historisches Fenster für Reformen“. Leider sei die Ministerin durch den Streit mit der Gewerkschaft in Gefahr, es gleich wieder zu schließen.
IRRTUM Nr.5:Mehr Zeit in der Schule, ja. Aber nur, wenn das Rundherum sich auch ändert
Lehrer sind einsam, was absurd klingt, weil sie so viel unter Leuten sind“, sagt Christian Havranek, Partner bei Deloitte. Das Beratungsunternehmen erstellte gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut SORA die Studie „LehrerInnen 2000“. Der Grund: Jeder plant seinen Unterricht alleine, es gibt keinen Austausch mit Kollegen. „Lehrer sind vorwiegend Einzelkämpfer“, sagt Christiane Spiel, Bildungsforscherin an der Universität Wien. Sowohl für die Pädagogen als auch für ihre Schüler wäre es besser, „wenn sie mehr Zeit in der Schule verbringen könnten“. Genau das forderte vergangene Woche der ÖVP-nahe Experte Bernd Schilcher: „Wir brauchen eine Ganztagsschule für Lehrer.“ Allerdings müsse sich dafür das Rundherum ändern. Derzeit sitzen bis zu drei Lehrer an einem Schreibtisch. Konzentriertes Arbeiten ist da nicht möglich. Spiel: „Mit flexibler, moderner Architektur könnte man Räume schaffen, in denen sich auch Teams in Ruhe zusammensetzen können.“ Doch das kostet Geld und hat eine lange Vorlaufzeit: In den kommenden Jahren sollen 1,7 Milliarden Euro in Neubau und Sanierung von Schulgebäuden fließen.
SN vom 7. März 2009 Der Leitartikel von Chefredakteur Dr. Ronald Barazon (Salzburger Nachrichten) informiert weitgehend sachlich und zeigt Aspekte und Hintergründe der Bildungsdiskussion auf:
In der Reihe der Untaten, die die österreichische Schulpolitik seit Jahren bestimmen, steht ein neuer Unfug auf dem Programm. Dieser wird von der sozialdemokratischen Unterrichtsministerin Claudia Schmied vertreten, die unter dem Druck von ÖVP-Obmann Josef Pröll steht, der in seiner Eigenschaft als Finanzminister einen unüberlegten und gefährlichen Spareifer an den Tag legt.
Der neue Unfug erscheint bei oberflächlicher Betrachtung sogar sinnvoll und wird von vielen als überfällig betrachtet: Die Lehrer sollen bei gleichen Bezügen um zwei Stunden mehr arbeiten. Der Applaus wird vom verständlichen Ärger über das unbefriedigende Niveau der Schüler, über die langen Ferien, über das sture Verhalten der Lehrergewerkschafter getrieben.
Zur Debatte steht, dass die Lehrer zwei Stunden länger unterrichten sollen. Nicht zur Debatte steht, dass die Kinder zwei Stunden mehr Unterricht bekommen sollen. Ungehört bleibt der Aufschrei der Experten: An den Stundenplänen der Schüler ändert sich nichts! Folglich werden die Lehrer die zwei zusätzlichen Stunden nicht ihren Schützlingen widmen, sondern in dieser Zeit andere Klassen unterrichten.
In Österreich gibt es etwa 100.000 Lehrer. Wenn diese in der Woche zwei Stunden zusätzlich arbeiten, ergibt dies 200.000 Stunden. Die durchschnittliche Unterrichtszeit beträgt 20 Stunden. Somit entsprechen die 200.000 Stunden der Arbeit von zehntausend Lehrern. Die Entlohnung eines Lehrers erfordert im Schnitt 50.000 Euro im Jahr *). Wenn der Staat durch die Aktion „Zwei Stunden mehr“ zehntausend Lehrer einspart, so bedeutet dies eine Entlastung des Budgets im Ausmaß von 500 Millionen Euro im Jahr.
Darum geht es und um nichts anderes. Wobei der Plan vermutlich nicht für alle Lehrer aufgehen kann, doch mit etwa fünftausend eingesparten Lehrern und somit 250 Millionen kann schon gerechnet werden. Da in den kommenden Monaten und Jahren zahlreiche Lehrer in Pension gehen, würde die Aktion „Zwei Stunden mehr“ dafür sorgen, dass viele Positionen nicht mehr nachbesetzt werden müssen.
Durch den Nebel der Schlagworte wird deutlich, dass eine Verschlechterung für die Schüler auf den Programm steht und keine Verbesserung. Notwendig wäre aber in erster Linie eine Erhöhung der Stundenzahl der Kinder und eine wirksame Qualitätskontrolle, also die Sanierung der von der früheren Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer hinterlassenen Scherben: Gehrer hat die Zahl der Unterrichtsstunden reduziert und die Qualitätssicherung dramatisch geschwächt.
Für diese Maßnahmen wären mehr Lehrer, aber auch eine längere Arbeitszeit der Lehrer erforderlich, die ordentlich entlohnt gehört. Der Staat könnte nicht Millionen einsparen, sondern müsste zusätzlich viele Millionen aufwenden. Allerdings Millionen, die in die Zukunft der Kinder und somit in die Zukunft des Landes investiert würden.
07.03.2009
*) Hier ist leider auch Ronald Barazon der Neidpropaganda zum Opfer gefallen, in der Originalstudie der OECD (Link siehe unten) wird aber klar ausgewiesen, dass das Anfangsgehalt eines Lehrers bei 28.860 US-$ (22.366 €) liegt, nach 15 Jahren auf 39.424 US-$ (30.553 €) steigt und erst nach 34 Dienstjahren ein Maximalwert von 57.141 US-$ (44.284 €) ereicht wird (1 Dollar umgerechnet mit 0,775 €). Ein Lehrer "kostet" dem Staat daher wesentlich weniger als die von Barazon angeführten 50.000 € im Jahr! http://www.oecd.org/dataoecd/23/46/41284038.pdf