 Kaltlufteinbrüche im Juli: Schlecht für das brave Weidevieh, gut für die Massenhaushaltsbilanz der Gletscher (Kühe vor der Thüringer Hütte im Habachtal; Mitte Juli)
|  Gletscher als wichtige Wasserreserven für die Stauseen (Tauernmoossperre im Stubachtal)
|  Nur mehr die höchsten Gipfel auf der Südseite des Alpenhauptkammes tragen Gletscher (Südabdachung der 3740m hohen Weißkugel im Ötztal)
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 Früher eine berühmte Eiswand, heute von Kletteren wegen Steinschlag kaum noch begangen: die über 4500 m hohe Monte Rosa Ostwand im schweizerisch-italienischen Grenzkamm
|  Allalin - Synonym für eine Tragödie: durch einen Eissturz der Gletscherzunge wurden in den sechziger Jahren 88 Menschen begraben. Heute befindet sich der Gletscherrand in ungefährliche Höhe!
|  Hoihe Traumberge mit ausgeaperten Flanken: Weißhorn, Brunegghorn und Bishorn im Wallis |
 Die Moräne zeigt den Gletscherstand vor 150 Jahren, die weiße Zunge den Rest von heute (Riedgletscher im Mattertal)
|  Der Nachschub von oben - vergängliche Pracht oder "ewiges" Eis? (Eisbruch des Riedgletschers)
|  Trotz noch imposanten Ausmaßen bröckelt auch hier der Fels und schmilzt das Eis (Oberer Riedgletscher, Wallis)
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 Am Abfluß werden an heißen Sommertagen die gewaltigen Abschmelzmengen deutlich (Riedgletscher) |  Im trockenen Wallis werden die Gletscherabflüsse zur Bewässerung (Waale, hier als Suonen oder Bisses bezeichnet) genutzt!
|  Um 1850 ging man hier über den Gletscher, nun wurde in eben dieser Höhe eine Hängebrücke errichtet (Riederfurka, Aletschgletscher)
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 Auch der - zwar immer noch - größte Alpengletscher hat sich weit zurückgezogen (Aletschgletscher vom Weltkulturerbe und Naturschutzgebiet Aletschwald aus gesehen)
|  In ein paar Jahren werden bei anhaltender Klimaerwärmung die Hanggletscher am Kalser Tauern verschwunden sein (Südabdachung Kalser Tauernkogel)
|  Auch die Nordabdachung des Wiebachhornes bietet nur mehr eine Restvergletscherung, die früheren "regenerierenden" Gletscher unterhalb der Gipfelvereisung sind fast verschwinden!
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 Noch trägt König Ortler seine Gipfelhaube, aber auch hier nimmt die Mächtigkeit jährlich ab! (Sulden, Mitte September)
|  Die Schuttfelder unter dem Hohen Angelus (3520m) zeigen die Ausdehnung der Gletscher vor 150 Jahren im Vergleich zu Heute! (Sulden, Blick vom Hinteres Schöneck) |  Suldengletscher und Suldenspitze, die Übergänge nach Süden werden durch die zurückweichenden Gletscher oft unterschätzt!
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 Gleich wie die Monte Rosa Ostwand kann die Königsspitze Nordwand nur mehr bei optimalen Verhältnissen begangen werden, Steinschlag gefährdet die klassischen Kletterrouten!
|  Auch hier bezeichnen die Schuttfelder die frühere Gletscherausdehnung (Talschluss in Sulden)
|  Statt zusmmenhängender Eispanzer nur mehr einzelne Hanggletscher (Sulden)
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 Die mächtige Moräne zeigt die frühere Ausdehnung von 1850 an
|  Noch mit Westalpendimensionen in den Ostalpen: Unser höchster Salzburger Berg (Großvenediger; Blick vom Utendorfer Zwölferkogel)
|  Die Tauernberge als Blickfang aus dem Salzachtal - wie lange noch wird es die Gletscher geben?
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 | Die vergletscherte Nordwand der Königspitze auf einer Postkarte von 1907 und im Vergleich noch einmal die Ansicht 100 Jahre später |  |