|
||||||||
|
aktuelle Termine
Fr, 24. Mai > Straßensammlung "Blume der Hoffnung" - Herzlicher Dank an die SchülerInnen der 4a und Prof. Dr. Josef Neumaier News 28. und 29. Juni 2013: 50-Jahre Gymnasium Zell am See und GYMBALL der 7. Klassen! Neueinträge
Ernährungsprojekt der ersten Klassen
Sonntag,
26.05.2013 Nur noch 40 Tage bis zu den Sommerferien! |
|
|||||||
KLASSE | PROGRAMM/KURZBESCHREIBUNG |
1. und 2. Klassen | 1. a) Phantasiereise „Mein Baum“ Identifikation der SchülerInnen mit „ihrem“ Baum. Es geht dabei um eigene „Wurzeln“, um den inneren Halt und um die (kreative, persönliche) Entfaltung. Begleitend zur Arbeit bzw. als Einstieg: Anregung der Fantasie durch eine Erzählung über einen möglichen Weg, den „eigenen Baum“ zu finden und Musik (Meditationsmusik). Zuhören mit geschlossenen Augen, um zu einem „inneren“ Bild zu kommen, dann Malen dieses Bildes. b) Phantasiereise „Fluss“ Es geht hier um eine Visualisierung, in der der/die Schüler/in ETWAS wird und sich mit diesem ETWAS identifiziert. Einfühlungsvermögen, Vorstellungskraft und Vertiefung der Sinne. Begleitend zur Arbeit: Schilderung eines Flussverlaufes von der Quelle bis zum Meer und Musik (klassische Musik, Meditationsmusik) – mit geschlossenen Augen zuhören zuerst, dann Vorstellung malen. 2. Seifenblase/Ball Ziel dieser Übung ist es, innere Ruhe und Konzentration zu finden, wobei die Bewegung und die Kreativität in einem festgelegten Rahmen stattfindet. Zeichnen von sich überschneidenden Linien (Kritzeleien, „Austoben“) – mit geschlossenen Augen! Die Identifikation mit der Seifenblase vermittelt Leichtigkeit und Entspannung, mit dem Ball wird Aktivität und Lebendigkeit verbunden. Nach dem „Austoben“ mit geschlossenen Augen, kann eine Anmalphase (mit geöffneten Augen) erfolgen, im deckenden oder lasierenden Farbauftrag, wobei gewisse Flächen inmitten des Liniengewirrs ausgemalt werden können. Begleitend zur Arbeit kann Musik (klassisch aber auch andere Musikrichtungen) gespielt werden, jedoch nicht durchgehend, sondern im Wechsel mit stillen Arbeitsphasen. 3. Plastisches Arbeiten mit Ton Im ersten Arbeitsschritt wird mit geschlossenen Augen eine Kugel geformt. Haptische Erfahrungen mit dem Material Ton werden gemacht, die Materialqualität des Tons wird erlebt. Dazu wird leise Musik gespielt. Die Kugel wird mit folgenden Begriffen verbunden: Ganzheit, Unendlichkeit, Kosmisches, Leichte, Selbst, Harmonie, ...; dies kann wiederum Gefühle wie Geborgenheit, Aufgehobensein, aber auch Enge und Langweile auslösen. Nachdem die Kugel geformt ist, werden die Augen geöffnet und die SchülerInnen versuchen nun aus der Grundform etwas Eigenes, etwas spontan in den Sinn Kommendes, zu formen. Es kann dazu nun auch verschiedenes Tonwerkzeug verwendet werden! Zum Abschluss kann die eine oder andere Arbeit vorgestellt und besprochen werden. 4. Die andere Hand Zeichnen bzw. Malen mit der Hand, die normalerweise nicht verwendet wird. Dies bringt in einem gewissen Maße den Verlust der Kontrolle über die Arbeit mit sich, fordert aber verstärkt die Konzentration und das bewusste Empfinden für die Bildfläche und das Material. Arbeit in kleineren Gruppen auf einem großen Format, wobei jede/jeder seinen Arbeitsbereich hat und am Ende ihren/seinen Teil herausschneidet. |
3. und 4. Klasse | 1. a) Ein Ort, an dem ich mich wohlfühle“ Diese Arbeit verbindet sich mit einem positiven und sicheren inneren Ort; wirkt angsthemmend und entspannend. Als Einstiegshilfe und als Hilfe, um „nach innen horchen“ zu können, wird Musik gespielt (Meditationsmusik). Die Arbeit hat meditativen Charakter, die SchülerInnen konzentrieren sich, eventuell mit geschlossenen Augen, ganz auf sich selbst und lassen innere Bilder entstehen, die dann in eine Bildsprache auf dem Papier übersetzt werden. Bei der praktischen Arbeit wird die Musik zwischendurch abgeschaltet und es wird in Stille gearbeitet. Am Ende der Arbeit können einzelne Arbeiten vorgestellt und besprochen werden. b) Meditatives Zeichnen und Malen Bei dieser Übung wird das Unterbewusstsein angezapft. Die Augen sind anfangs geschlossen, die SchülerInnen entspannen sich bei leiser Musik (klassisch, Meditationsmusik); sie konzentrieren sich auf ihre Sinne und lassen Bilder in der Vorstellung entstehen. Dann werden diese Bilder und Formen zu Papier gebracht (figural und/oder abstrakt). Beim Arbeiten konzentrieren sich die SchülerInnen völlig auf die Bildfläche und reagieren auf das, was dort passiert und entsteht. 2. Plastisches Arbeiten mit Ton Spontane Arbeit zur Musik (verschiedene Musikrichtungen); die SchülerInnen konzentrieren sich auf die Musik, dann auf das Material in ihren Händen und dann auf ihre eigenen Gedanken und Sinneswahrnehmungen. Die ganze Zeit über bleiben die Augen geschlossen; die SchülerInnen haben eine innere Form vor Augen und versuchen sie in Ton zu formen. Erst, wenn die Bearbeitung abgeschlossen ist, werden die Augen geöffnet. Im anschließenden Gespräch werden Erfahrungen ausgetauscht, die sich auf die innere Vorstellung von ETWAS und die Realisierung dieses ETWAS in Ton beziehen. 3. Tastzeichnungen Die Idee dahinter ist, dass das Sinnesorgan „Tasten“ sensibilisiert wird und statt des „Sehens“ die Führung über den Stift übernimmt. Gearbeitet wird mit geschlossenen Augen, wobei der Stift in der einen Hand das auf das Papier überträgt, was die andere Hand gerade ertastet – die SchülerInnen ertasten ihr eigenes Gesicht/ihren Kopf. Die Steuerung über dem Intellekt wird damit abgegeben. Es wird ein hohes Maß an Aufmerksamkeit für sich aufgebracht. Zu Beginn der Arbeit wird einmal das Gesicht nur ertastet – ganz langsam und jede Stelle bewusst empfindend, um so das eigene Gesicht aufzunehmen. Die Augen dürfen erst nach Beendigung des „Tastspazierganges“ über das Gesicht (und der Zeichnung) wieder geöffnet werden. Nun können gewisse Teile der Zeichnung mit Farben ergänzt/ausgemalt werden. Begleitend zur Arbeit: Musik (verschiedene ruhige und entspannende Musik). 4. a) Ich male „NEIN“ Nur wer „Nein“ sagen kann, kann auch „Ja“ sagen. Wie sieht dieses „Nein“ aus? Explosiv, verschwommen, plakativ, eingerahmt, ...? Das „Nein“ aus einer bestimmten Situation heraus betrachten oder eine Art des „Neins“ erkunden und in ein inneres Bild setzen. Wovon hängt die Art des Nein-Sagens ab? Dann wird dieses Bild zu Papier gebracht. Diese Übung bezieht sich auf die Selbstwahrnehmung und auf Stärkung des Selbstbewusstseins. Arbeit in kleineren Gruppen auf einem größeren Format, jedoch mit eigenem Arbeitsplatz; am Ende kann jede/jeder ihr/sein „Nein“ herausschneiden. Es können auch noch einige „Neins“ vorgestellt und näher erklärt werden. b) Unterschiedliche Emotionen Diese Arbeit fällt sehr in den Bereich der Selbstwahrnehmung. Die SchülerInnen malen von sich eine erfreuliche und eine unerfreuliche Emotion, die sie aus einer bestimmten Situation aus der Erinnerung holen, aber abstrakt oder symbolhaft darstellen. Die SchülerInnen arbeiten in kleinen Gruppen auf einem größeren Format zusammen, wobei aber jede/jeder für sich einen eigenen Platz für ihre/seine Arbeit hat. Am Ende schneidet jede/jeder ihre/seine Arbeit heraus. Einige Arbeiten können auf Wunsch kurz vorgestellt und erklärt werden. |