BRG Zell am See

Anmeldungen für den Besuch des Gymnasiums im Schuljahr 2012/2013:
Freitag, 10. Feb. 10:30 bis 14:00 Uhr und von Montag 20. Feb. bis Freitag, 2. März jeweils von 7:00 bis 13:30 Uhr im Sekretariat, 1. Stock
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

BRG Zell am See
aktuelle Termine:

6. Februar: Letzter Tag der Leistungsfeststellung im ersten Semester
8. Februar: Semesterkonferenz
10. Februar: Ausgabe der Schulnachricht (in der letzten Unterrichtsstunde)
Semesterferien in der Woche vom 13. bis 17. Februar


News:
Die Abgabe von nicht mehr gebrauchten Handys im Rahmen der JRK-Aktion ist im Sekretariat immer noch  möglich!

Neueinträge:
Safer Internet goes Parliament
My Exchange Year
Herzliche Gratulation!

Dienstag,
07.02.2012

gymzell.at
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13:25 zu Hause, nach einem Tag Schule, der einem Überlebenskampf im Dschungel gleichkam.

Na toll, Mathe hatte ich überlebt, wahrscheinlich mit ein paar Minus mehr, aber Hauptsache ohne irgendwelche Zusatzarbeiten. Leider war der Tag noch nicht zu Ende...

Kaum war ich aus der Klasse, fiel mir Schrecklicherweise die Deutsch Hausübung ein. Tja, die hatte ich wohl nicht gemacht. Aber ich machte mir keinen Stress, ich hatte ja noch die Pause zum Abschreiben. Ich ging also zu meinem Sitznachbarn. „Hey, Willi, kannst du mich mal abschreiben lassen?“ „Oh man, ich bin doch nicht der Abschreibdienst, warum kannst du deine verflixte Hausübung nicht einmal selber machen?“ Ich antwortete mit einem frechen grinsen: „ Weil ich eh immer bei dir
abschreiben kann.“ Scheiße, dass hätte ich wohl nicht gesagt. Er sah mich eine Weile mit hochrotem Kopf an, und dann…. explodierte er.  „ NEIN, kann ich nicht, ich bin doch nicht deine Mammi, die dir immer die Hausübungen schreibt, nur damit du am Nachmittag in Ruhe Playstation spielen kannst und neben bei die Katze quälst.“ Oje, mit ihm hatte ich es mir anscheinend ziemlich vergeigt, aber dass würde ich schon wieder in Ordnung bringen, spätestens nächste Pause. Jetzt ging es aber nicht um Willi, sondern um meine Zukunft im elterlichen Heim, ich konnte nicht schon wieder mit einer Ausrede daherkommen, warum ich die Hausübungen nicht gemacht hatte. Meine Eltern würden es irgendwie erfahren, spätestens beim nächsten Sprechtag und dann wäre es zu Hause nicht mehr so nett. Da kam mit so ein kleiner Gedanke, der sich immer mehr zu einer ziemlich guten Idee entwickelte. Ich hatte vor Deutsch noch eine Stunde Geschichte. In diesen ganz schön langweiligen und einschläfernden 50 Minuten hatte ich Zeit genug, alles wunderbar nachzuschreiben. Während ich mir dies überlegte, und mir meine Zusammenarbeit mit Willi ziemlich versaut hatte, hatte es geläutet. Da kam auch schon der Karder, mein Geschichte Professor die Treppe heraufgeschnauft. „Ab mit dir in die
Klasse“ brummte er mich an. Ich wollte mich gerade umdrehen und mit einem Seufzer in der Klasse verschwinden, als er mich so komisch ansah. „Riechst du das auch?,“ fragte er mich nach einer Weile des Geschnuppers. Da kam mir mit einem Blitz eine weitere Idee. „Ja, Herr Professor, ich muss das schon den ganzen Tag ertragen, leider hat ist mir heute mein Parfum etwas aus der Hand gerutscht und ich hatte keine Zeit mehr mich umzuziehen.“  Ich hatte wohl noch nie so ein bescheuertes Gesicht gesehen wie seines. Aber damit hatte ich mir wenigstens den Freiraum beschaffen, um die Hausis nachzuschreiben. Er würde sich wohl in der Stunde nicht in die Gefahr begeben, zu nahe an mich heranzutreten. Glück für mich. So hatte ich in dieser Stunde genügend Zeit etwas das meinem Genie nahe kommt zu schreiben. Okay, in Deutsch also mussten wir unsere Hausübungen abgeben. Ich ging voller Stolz nach vorne um meine seltenen Hausaufgaben abzugeben. Kaum saß ich wieder auf meinem Platz, rief mich meine Deutschlehrerin Fräulein Steger nach vorne.  „Ja, Fräulein Steger.“   „Also mein liebes Kind, hörst du denn nie zu welche Aufgaben zu machen sind?“  Was hatte ich denn jetzt schon wieder verbrochen, ich hatte doch alles gemacht.   Aber was ich gemacht hatte. „Du hast die falsche Nummer gemacht. Kannst du denn nie etwas richtig machen?“ Konnte ich nicht!  Jetzt machte  ich mir natürlich schon mal die Mühe und schreib eine Hausübung unter der Stunde nach, und dann war diese ganze Arbeit umsonst gewesen. Na danke. So etwas konnte auch nur mir passieren. Und Willi hatte sich auch noch von mir weggesetzt. Ich würde ihm zu sehr stinken. Na danke, warum war ich heute eigentlich in die Schule gegangen? Ach ja, um mich von vorne bis hinten zu blamieren. Wie immer.

Margit Rieder


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