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Einige außerschulische Biologiestunden besonderer Art verbrachten die Schüler/innen der 2b-Klasse am Abend des 20. Juni im Hotel „Bellevue" in Thumersbach. |
Fledermausabend der 2b-Klasse bei unserem Mitschüler Max Seitz
Einige außerschulische Biologiestunden besonderer Art verbrachten die Schüler/innen der 2b-Klasse am Abend des 20. Juni im Hotel „Bellevue" in Thumersbach. Die Familie Seitz hatte die gesamte Klasse zu einem Fledermausabend ins Hotel geladen. Das bekannte Hotel beherbergt nämlich eine der größten Kolonien der Hufeisenfledermaus im Land Salzburg. Nach einem kleinen Imbiß informierte Frau Mag. Maria Jerabek von der Salzburger Naturschutzbehörde die Schüler/innen über die Geheimnisse der Fledermäuse. Sie selbst betreut diese bedrohten Tiere in Salzburg und kümmert sich um den Schutz der Kolonien. Nach dem interessanten Vortrag ging es dann ins Freie, wo das Ausfliegen der Hufeisenfledermäuse aus den Hoteltürmchen und die Jagd der Wasserfledermäuse am Ufer des Zellersees ein besonderes Naturerlebnis für die Schüler/innen boten. Frau Jerabek hatte dabei auch ein Ultraschallortungsgerät im Einsatz, welches die Rufe der Fledermäuse hörbar machte.
Ein herzliches Dankeschön für den gelungenen Abend und die Einladung zum Fledermausabend geht abschließend nochmals an Familie Seitz und die Zoologin Maria Jerabek. Prof. Mag. Josef Neudorfer & Dr. Peter Wittner, KV
Bild: Hufeisennase-Fledermaus-Kolonie auf dem Dachboden des Hotel Bellevue in Thumersbach Am Freitag, 20. Juni 2008, traf sich die 2b Klasse im Hotel Bellevue in Thumersbach. Unser Biologielehrer und unser Klassenvorstand waren auch anwesend. Es war ca. 19:30 Uhr, als alle teilnehmenden Schüler/innen eintrafen. Von der Familie Seitz, die stolze Besitzer dieses Hotels sind, wurden wir anfangs in den Speisesaal gebeten. Dort bekamen wir erst einmal eine kleine Stärkung und danach gab’s auch noch Eis! Anschließend stellte sich die Fledermausexpertin, Mag. Maria Jerabek, aus Salzburg vor, die auch eine Fledermaus dabei hatte.
Frau Mag. Jerabek teilte uns in zwei Gruppen, eine Mädchen- und Bubengruppe, um nacheinander die kleine Fledermaus zu bestaunen. Wer Fragen hatte, konnte diese nun loswerden, und die andere Gruppe musste in der Zwischenzeit ein Bilderrätsel über die verschiedenen Fledermausarten ausfüllen. Danach war Wechsel. Wir Mädchen konnten das Rätsel leicht lösen, aber die Jungs hatten bei einigen Bildern einige Schwierigkeiten! Als wir das Rätsel mit der Expertin kontrolliert hatten, erzählte sie uns noch ein wenig über die Fledermäuse anhand einer PowerPoint-Präsentation. Bei der Präsentation erfuhren wir, dass - es im Bundesland Salzburg 18 verschiedene Arten von Fledermäusen gibt!
- die Fledermäuse ihre Jungen lebend zur Welt bringen und diese danach gesäugt werden!
- sie die einzigen Säugetiere sind, die aktiv fliegen können!
- die Weibchen im Sommer in großen Kolonien („Wochenstuben“) leben und dort ihre Jungen aufziehen!
- Fledermäuse mittels Ultraschall-Echo-Orientierung ihren Weg durch die Nacht finden!
- sich alle heimischen Fledermäuse von Insekten und Spinnen ernähren!
- die kleinste heimische Art, die Zwergfledermaus, nur so viel wiegt wie ein 10 Cent-Stück, mit angelegten Flügeln bequem in eine Zündholzschachtel passt und trotzdem eine Flügelspannweite von 20cm hat!
- die Fledermäuse Winterschlaf halten!
Fledermäuse leben meist in Höhlen, Baumhöhlen und in Dachstühlen unserer Häuser. Sei benötigen insektenreiche Umgebung als Jagdgebiet und meistens fliegen sie auch knapp über dem Wasser. Dies alles und noch viel mehr lernten wir über die Fledermäuse, und als Frau Jerabek mit ihrer Präsentation fertig war, zeigte sie uns auch noch die Quartiere und Jagdgebiete der Hufeisennase-Fledermaus. Als auch das geschehen war gingen wir mit Frau Jeabek hinunter zum Zeller See und wollten die Säugetiere mit eigenen Augen erleben. Es war schon dunkel, und als unsere Schulklasse auf dem Weg in Richtung See war, sahen wir einige Fledermäuse aus dem Dachstuhl vom Hotel in Richtung Wald verschwinden! Vom Seeufer aus konnten wir die Fledermäuse beobachten. Es war toll dem Treiben zuzuschauen, aber die Zeit verging zu schnell und bald holten uns unsere Eltern ab! Allen hatte der Ausflug gefallen und auch ich war sehr begeistert davon!
Wir bedanken uns sehr herzlich bei Familie Seitz für die großzügige Einladung und bei Frau Mag. Maria Jerabek für ihren sehr interessanten Vortrag. |