BRG Zell am See

Anmeldungen für den Besuch des Gymnasiums im Schuljahr 2012/2013:
Freitag, 10. Feb. 10:30 bis 14:00 Uhr und von Montag 20. Feb. bis Freitag, 2. März jeweils von 7:00 bis 13:30 Uhr im Sekretariat, 1. Stock
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

BRG Zell am See
aktuelle Termine:

6. Februar: Letzter Tag der Leistungsfeststellung im ersten Semester
8. Februar: Semesterkonferenz
10. Februar: Ausgabe der Schulnachricht (in der letzten Unterrichtsstunde)
Semesterferien in der Woche vom 13. bis 17. Februar


News:
Die Abgabe von nicht mehr gebrauchten Handys im Rahmen der JRK-Aktion ist im Sekretariat immer noch  möglich!

Neueinträge:
My Exchange Year
Herzliche Gratulation!
"Fremdarbeiter" im Pinzgau

Sonntag,
05.02.2012

gymzell.at
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Thematik Budget  

Wie setzt sich das Schulbudget zusammen? Welche Ausgaben fallen an?

Das den Schulen vom Unterrichtsministerium zugeteilte Jahresbudget besteht aus zwei Töpfen: UT8 (Aufwandsgeld, Verlagsgeld) und UT3 (Anlagengeld, Sachgütergeld). Aus UT3 müssen alle laufenden Rechnungen, Kosten und Gebühren bezahlt werden. Darunter fallen die Ölrechnungen, Stromrechnungen, Telefonkosten, Internetgebühren, …. genauso wie alle Reparaturen, Kopierkosten, Papier, Formulare, Reinigungsmittel, Handtuchroller, Klopapier und vieles, vieles andere. An Gebühren sind alle Reisekostenrechnungen der LehrerInnen (für Fortbildung, ein- und mehrtägige Veranstaltungen, Wandertage), aber auch etwa der Maturavorsitz bzw. Direktorenkonferenzen abzugelten.
Natürlich müssen auch alle Neuanschaffungen, notwendige Lehrmittel, Bibilotheksaufwand (Bücher und Zeitschriften, …) alle Lizenzgebühren, Sicherheitsüberprüfungen sowie vertragliche Verpflichtungen daraus bestritten werden. 
Nicht in das Schulbudget fallen Grundsteuer, Wasser und Kanalgebühren sowie die Kosten für die Schulbücher (Familienlastenausgleichsfond; siehe unten)

Wie hoch ist das Schulbudget? Für was wird das Geld ausgegeben? 
Im Jahr 2005 beträgt das Budget rund 8 1 .300 €, 2004 standen 78.000 zur Verfügung, der Tiefststand lag 2003 bei 73.800 €, um 1 1 . 1 00 € weniger als 2002. Wenn man bedenkt, dass bereits im Jahr 1 999 das Budget 9 1 . 1 50 € betrug (rund 1 0.000 € höher als 2005), kann man abschätzen, um wie viel schwieriger heute die Finanzierung der Schule ist, v.a. deswegen, weil es v.a. zu großen Preissteigerungen bei den Energiekosten sowie auch allen anderen Dienstleistungen und Anschaffungen (allein schon durch die Inflationsrate) gekommen ist. Wesentlich mehr muss für Internet bezahlt werden, ebenso gestiegen sind die Kosten für Reparaturen, einerseits bedingt durch das Alter des Schulgebäudes, leider aber auch durch mutwillige Beschädigungen v.a. in sanitären Bereichen.
Aus all dem wird klar, dass eine Schule aus dem Aufwandsgeld keinerlei Spielraum für Investitionen oder Neuanschaffungen hat, man wirtschaftet praktisch „von der Hand in den Mund“ und hofft, dass im Dezember eine (notwendige) ausgeglichene Bilanz erreicht werden kann.
Etwas besser als in den Vorjahren sieht es im Jahr 2005 bei dem UT3 (Anlagengeld) aus. Hier sind rund 23.000 € an Ausgaben möglich (in den Vorjahren nur rund die Hälfte), allerdings dürfen hier nur Anschaffungen getätigt werden, die (als Einzelposten) mehr als 400 € ausmachen. So kann z.B. ein Beamer aus UT3 Mitteln angeschafft werden, die notwendigen Stühle für manche Funktionsräume aber nicht (fallen in den UT8 Topf).
Sehr wichtig für die Ermöglichung zusätzlicher Leistungen (Honorare für Workshops, Unterstützung von Veranstaltungen, zusätzliche Anschaffungen, … ) sind Sponsorgelder. Die Schule ist Mitglied im Sponsorpool der RAIKA, auch erhält der Elternverein dankenswerterweise immer wieder Unterstützungen, die der Schule zugute kommen.

Warum wird so viel Geld für Computer, aber nicht für andere Lehrmittel, z.B. Schulbücher, ausgegeben?
Die Ausstattung der Schule mit der Infrastruktur der neuen Medien hat natürlich hohe Kosten verursacht, aber nur ein geringer Anteil musste aus den beiden Töpfen bezahlt werden. Durch die Mitgliedschaft im Netzwerk innovativer Schulen (ENIS) haben wir Zugang zu Gebrauchtcomputern (noch heute stehen die mehr als 6 Jahre alten PCs aus Nationalparkbeständen in Gebrauch, auch im SS 2005 bekamen wir wieder 1 6 kostenlose Gebrauchtgeräte und 1 0 Monitore eines Ministeriums. Der Computersaal III wurde durch eine PC-Aktion des bm:bwk subventioniert, auch 2 Beamer konnten aus diesen (zweckgebundenen) Sondermitteln angeschafft werden. Die Verkabelung der Schule wurde im Jahr 2000/0 1 vom LSR f. Salzburg übernommen, die Einrichtungen der Laptopklassen vom bm:bwk gefördert.
Nur das große Engagement des e-Learning-Teams und die hohe Anerkennung unserer Schule bei den vorgesetzten Stellen haben diese Zuschüsse und die damit geschaffenen Investitionen möglich gemacht, eine Finanzierung aus dem laufenden Schulbudget wäre überhaupt nicht möglich gewesen (siehe oben).

Zusammenfassend: Sonderausgaben und Anschaffungen von Wirtschaftsgütern über 400 € sind z.T. leichter finanzierbar, Lehrmittel allgemeiner Art fallen in den Topf der Aufwandgelder und sind dadurch in der Anschaffung wesentlich schwieriger.
Die Schulbuchaktion läuft über den Familienlastenausgleichsfond des Sozialministeriums, ist streng limitiert und darf nicht überschritten werden (Ausgabenhöchstbeträge). Es ist also nicht möglich, z.B. bei neuen Medien einzusparen und dafür bei Schulbüchern mehr zu bekommen.
 

 

 

Thematik Beiträge 

Warum heben Schulen Beiträge ein? Welche Beiträge sind zu zahlen? Müssen diese Beiträge so hoch sein? Kann die Einzahlung nicht vereinfacht werden?

Die beim Thema Budget erwähnten Sparmaßnahmen des Bundes haben praktisch alle Schulen gezwungen, zur Aufrechterhaltung der vielfältigen Dienstleistungen von SchülerInnen/Eltern Beiträge zu verlangen. Gerade in Berufsbildenden Schulen werden trotz oft wesentlich höherem Schulbudget Beiträge (für Lehrmittel, Informatik, praktische Fächer, …) in einer Größenordnung von z.T. bis zu 100 und mehr Euro eingefordert. An einer AHS sind diese Beiträge deutlich geringer, sie liegen in der Regel (je nach Ausstattung) zwischen 10 und 30 Euro. 
Am BG/BRG Zell am See werden seitens der Schulverwaltung Beiträge zu folgenden Posten eingehoben: Druckkosten, Informatik, Spinde

Ad Druckkostenbeitrag: Darunter fallen alle Kopien für Schülerakten, Elternbriefe, Einladungen und v.a. die mehrmals jährliche Herausgabe der Schulzeitung NEWS (mit zuweilen bis zu 20 Seiten) genauso wie z.B. alle Schularbeitenvorlagen und Maturaunterlagen (allein rund 2500 Druckseiten bzw. Kopien). Der Schule entstehen Kosten durch Leasingraten für die Kopierer, Servicerechnungen sowie Toner und natürlich Papier. Die tatsächlichen Ausgaben liegen deutlich höher als die durch die Beiträge erzielten Einnahmen. Die Beitragszahlungen werden an den LSR f. Salzburg überwiesen und der Schule in Form der zweckgebundenen Gebarung rückerstattet.
Ad Informatikbeitrag: Wie beim Thema Budget ausgeführt, fielen die Anschaffungen im IKT-Bereich kaum zu Lasten des Schulbudgets, sehr wohl ist aber die Erhaltung des Standards mit ständigen Ausgaben (Netzwerktechnik, Reparaturen, Ersatzteile, kostenfreie Ausdrucke, ….) verbunden. Ohne den IKT-Beitrag müsste die Schule zahlreiche Dienstleistungen auf diesem Sektor ersatzlos streichen, auch die Erhaltung von 3 PC-Sälen würde nicht mehr möglich sein!
Ad Spinde: Im Schuljahr 2002/03 konnten von dem ehemaligen Thermentempel in Bad Hofgastein 450 Spinde angekauft werden. Die Rückzahlungsraten belaufen sich auf über 4000 Euro jährlich, sind aber nur mehr im Schuljahr 2005/06 nötig. Das heißt, dass dieser Beitrag nur mehr einmal in dieser Höhe erforderlich ist und dann reduziert werden kann (z.T. noch offene Leasingraten). Die „Anmietung“ eines Spindes ist generell fakultativ, ich bitte aber zu bedenken, dass der Nutzen (Ordnungsrahmen, kein Verlieren, keine Diebstähle, Versperren von Wertsachen, Handys, …) die Kosten weit übersteigt (Jahresbeitrag weniger als ein einmaliger Eintritt mit Spindbenutzung in einem Hallenbad).

Zur Frage der Höhe der Beiträge muss nochmals gesagt werden, dass bei allen eingehobenen Beträgen die tatsächlichen Kosten für die Schule deutlich höher sind, es sich hier also wirklich nur um Beiträge handelt. Sehr wohl können wir uns eine Vereinfachung der Zahlung vorstellen, so ist angedacht, dass im Herbst mittels Erlagschein die Beiträge gesammelt (mit einem Begleitschreiben) einbezahlt werden können. So würde auch die Verwaltungsarbeit für die Klassenvorstände reduziert, den Eltern stünde ein Beleg für die Einzahlung zur Verfügung.
 

Thematik Supplierstunden (Artikel von Administrator OStR. Mag. Gerhard Nowotny )

Die Gründe für LehrerInnen-Absenzen sind vielfältig und reichen von Krankheit (z.B die heurige Grippewelle) über Fortbildungsveranstaltungen (bis zu 7 Tagen pro Schuljahr ministeriell erwünscht) bis zu Schulveranstaltungen (Projektunterricht, Exkursionen, Sporttage und –wochen, Auslandsaufenthalte, etc.). In allen Fällen muss für den absenten Lehrer die Stunde (außer in der 6. Stunde) gehalten, „suppliert“ werden.
Bei kurzfristiger Abwesenheit zieht für Supplierungen ein ohnehin in der Klasse unterrichtender Lehrer vor („Klassenlehrer-Supplierung“), bei längerfristiger Abwesenheit wird versucht, das Fach (nach Möglichkeit) zu supplieren („Fachsupplierung“). Bei gleichzeitig abwesenden Klassen sind – der Gerechtigkeit halber – jene Lehrer vorrangig zu beachten, die ansonsten einen klassenbedingten Unterrichtsentfall hätten („Ersatzstunden“). Schließlich erscheint es sinnvoll, nach Möglichkeit 6. Stunden in zu supplierende Stunden vorzuziehen.
Dies sind zusammengefasst die wichtigsten Voraussetzungen, unter denen die Gratwanderung namens „Supplierplanung“ zustande kommt. Und eben zu bedenken: Jede zusätzliche Aktivität einer Klasse oder einer/eines Lehrerin/Lehrers zieht meist auch Supplierstunden nach sich. Oder kurz gesagt: je mehr Aktivitäten, desto mehr Supplierstunden.
Unmittelbar nach der Erstellung des Supplierplanes wird dieser – automatisch – auf die Homepage verlinkt und liegt dort (üblicherweise eine Woche im Voraus und doch immer am neuesten Stand) zur Einsicht bereit.

 

 


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