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Vom 15. bis 19. 9. 2008 fand auf der Kalchkendlalm (nahe Wörth/Rauris) eine erlebnispädagogische Woche für die 3a statt, die von Prof. Mag. Josef Ebner organisiert wurde.

Bericht über Rauris-Erlebniswoche der 3a im Herbst 2008

 

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Vom 15. bis 19. 9. 2008 fand auf der Kalchkendlalm (nahe Wörth/Rauris) eine erlebnispädagogische Woche für die 3a statt, die von Prof. Mag. Josef Ebner organisiert wurde.

Alle Aktivitäten waren nach dem pädagogischen Grundsatz „learning by doing“ ausgerichtet und beruhten konzeptuell auf suchtpräventiven Zielsetzungen.

So mussten die Schüler das Essen für sämtliche Mahlzeiten selbst kochen – in jeweils abwechselnden Kleingruppen, so dass alle Schüler im Verlauf der Tage in gegenseitiger Verantwortung für die Gesamtgruppe handelten (inklusive Aufdecken, Abräumen, Abwaschen, Holz zerkleinern, Einheizen, etc.). Für die Zubereitung der Mahlzeiten wurden ausschließlich gesunde, natürliche Nahrungsmittel verwendet, wodurch die Schüler Wert und Wirkung von einer Nahrung erleben konnten, die nicht industriell vorgefertigt ist.

Dem Kennenlernen der eigenen Grenzen (und deren Überwindung) dienten ein Blind-Country-Parcour, eine Flussüberquerung sowie das Abseilen in eine 30m tiefe Schlucht.

Das „aktive Erwachen“ in der morgendlichen Dämmerung sorgte für eine Schärfung der sinnlichen Wahrnehmungsfähigkeit in vielfältiger Naturumgebung. Die „Wahrnehmung“ nicht nur in und an der Natur, sondern auch an sich selbst (im ständigen Erleben von Verantwortung in der Gemeinschaft) förderte das Entstehen von Bewusstwerdungsprozessen, die auch für den Alltag der Schüler (nicht nur in der Klassengemeinschaft) bedeutsam sind.

Ziel aller Aktivitäten war stets, den Schülern einen Weg zu selbständigem und verantwortlichem Handeln zu vermitteln.

Unter diesem Zeichen fanden auch regelmäßig Reflexionsrunden statt, in denen die Herausforderungen und Erfahrungen des jeweiligen Tages bearbeitet wurden.

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Als Nebenprogramm hatten die Schüler einen Globus (nach dem Motto „Die Erde ist unser gemeinsames Haus“) zu gestalten. Auch hier hatten die Schüler Gelegenheit, eigene Kreativität (in Verbindung mit gemeinschaftlichem Arbeiten) zu erleben.

Diese erlebnispädagogische Woche war vor allem eine Woche ohne Medienkonsum (ohne Handys, mp3-Player, iPodes, TV, PC-Spiele, …). Der völlige Verzicht auf die im Alltag übermächtig vorhandenen Medien war für die Schüler kein Problem; soweit die schriftlichen Feedbacks erkennen ließen, kam Langeweile nicht auf.

 

Als Begleitlehrer, der während dieser Tage – dem organisatorischen Konzept nach - die Rolle eines „Beobachters“ innehatte, möchte ich festhalten, dass eine solche erlebnispädagogische Woche speziell für Klassenvorstände in pädagogischer Sicht eine Bereicherung sein kann. Das ganztägige Zusammenleben mit den Schülern war alles andere als lästig oder mühsam, es hatte jeder Tag seine „highlights“. Für das Gelingen der Woche bedanke ich mich bei meinem Kollegen Josef Ebner und der Erlebnispädagogin Franziska Schultes, die stets mit Elan und Engagement im Einsatz standen.

 

Prof. Mag. Andreas Deschka

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Lesen Sie Im Folgenden einige Eindrücke von Schülern über diese erlebnispädagogische Woche:

 

„Ich fand diese Woche in Rauris sehr lehrreich, weil alles verbessert wurde. Die Klassengemeinschaft, das Verhalten, wir wurden verantwortungsbewusster, weil wir alles selbst getan haben. Wir haben aufgedeckt, abgewaschen, abgeräumt und das Haus sauber gehalten. Wir hatten auch viele Erlebnisse wie z. B. die Flussüberquerung, oder den Blind-Country-Parcour. Man musste sich auch seinen Ängsten stellen und in eine 30 Meter tiefe Schlucht springen. Ein großes Projekt war auch der Globus. Wir mussten die Kontinente einzeichnen und mit Naturmaterialien bekleben.“

(Bernhard Wallner)

 

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„Die Woche war sehr lustig, aufregend und interessant. Lustig war der Blind-Country-Parcour, das Kochen und das Beieinandersein. Aufregend waren die Wanderungen, der 30m-Abgrund und die Flussüberquerung. Interessant war, was man über sich selbst gelernt hat, was man beigebracht bekommen hat und was man über seine Mitschüler gelernt hat. Anstrengend war es, früh aufzustehen und ein „aktives“ Erwachen zu haben, doch danach fühlte man sich wach und man freute sich auf das Frühstück. Unsere Klassengemeinschaft ist besser geworden, man hat Sachen erfahren, die man vorher noch nicht wusste. Es war spannend am Lagerfeuer zu sitzen und zu lauschen, was die anderen zu sagen haben. Die Woche hat mir sehr gut gefallen.“

(Laura Krähe)

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„Es war einfach eine lehrreiche Woche, die lustig durch die Aktionen gestaltet wurde und keinen Moment langweilig war.“

(Kristina Lesakova)


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„Die Woche war eine sehr, sehr tolle Woche. Ich würde sie immer wieder mitmachen.“

(Vanessa Moreau)

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„Im Allgemeinen hat mir die Woche sehr gut gefallen und es würde mich freuen, wenn wir noch einmal so ein Projekt machen würden.“

(Maximilian Schmalzl)

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„Anfangs war ich etwas skeptisch, ob es mir gefallen würde, aber dann wollte ich gar nicht mehr weg von dort.“

(Fabian Baic)

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„Franziska, unsere Erlebnispädagogin, war immer gut aufgelegt, auch bei den zwei Professoren konnte man eine Super-Laune erkennen.

(Maximilian Hacksteiner)

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„Insgesamt war es eine wunderbare Woche und ich würde mich freuen, diese Woche zu wiederholen.“

(Patrick Huber)

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„Für mich hat sich die Erlebniswoche tierisch gelohnt. Ich habe daraus sehr viel gelernt und hoffe, dass ich mir die Sachen, die ich gelernt habe, merken werde und sie vielleicht auch irgendwann einmal anwenden kann.“

(Dana Tiefenbacher)

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