Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schulpartner! Das Schuljahr 2008/09 hat begonnen, so wie (fast) jedes Jahr gibt es auch heuer ein paar Neuerungen, die uns z.T. nicht betreffen (wie etwa der Schulversuch Neue Mittelschule), andererseits aber sehr wohl auch für uns Relevanz haben. Genannt sei hier etwa die erstmalige Umsetzung einer teilzentralen Reifeprüfung in den lebenden Fremdsprachen oder die Erweiterung der Geschichte und Sozialkunde – gemeint sind Lehrpläne mit Politischer Bildung in der vierten Klasse. Noch viel mehr als die politischen Vorgaben gibt es aber an unserer Schule Entwicklungen und Vorhaben, über die ich euch/Sie nun in Kenntnis setzen möchte: Das Erfreulichste ist sicher, dass alle Bauarbeiten im Großen und Ganzen in den Ferien abgeschlossen werden konnten, auch der Hartplatz im Freigelände konnte wieder realisiert werden. Unsere Schule ist schöner, größer und v.a. auch sicherer geworden. Auch wenn man natürlich manchen Klassen und Gängen das Alter von über 35 Jahren ansieht, so konnten doch auch viele Gebäudeteile durch zahlreiche zusätzliche Sanierungsmaßnahmen verbessert werden. Unser aller Ziel muss sein, das durch die Um- und Zubauten nun viel schönere äußere und innere Erscheinungsbild möglichst lange in diesem Zustand zu erhalten. Ich weiß natürlich, dass jede Nutzung auch Abnutzung bedeutet, bitte aber alle Schülerinnen und Schüler, sich umsichtig und verantwortungsbewusst in unserer Schule zu verhalten. Je weniger Geld wir für die Beseitigung von Verunreinigungen, für Instandsetzungen oder Reparaturen benötigen, desto mehr Finanzierungsmöglichkeiten gibt es auch in Zukunft für gestalterische Elemente oder Projekte. Helfen wir zusammen, wir alle werden einen Nutzen daraus ziehen! Ich bin sicher, keine Fehlbitte getan zu haben. Dazu sind aber bei einer Gemeinschaft von rund 500, mit der Handelsakademie fast 1000 Schülerinnen und Schülern natürlich auch Regeln notwendig, an die sich alle zu halten haben: Gerade die neuen hellen und dadurch viel freundlicheren Böden sind bei groben Verschmutzungen schwieriger zu reinigen und würden bei allgemeiner Benutzung der Straßenschuhe sehr rasch „verlottern“. Das Tragen von Hausschuhen ist daher – v.a. aber auch aus hygienischen Gründen – nach wie vor Pflicht, in der Oberstufe können in Absprache mit dem Klassenvorstand leichte, abriebfeste „Sommerschuhe“ (Sandalen, Lederschuhe, …) verwendet werden. Jedenfalls muss ein Schuhwechsel stattfinden, SchülerInnen, die sich nicht daran halten, müssen damit rechnen, an Nachmittagen bei der Gebäudereinigung eingesetzt zu werden! Auch das Müllproblem muss gemeinsam angegangen und verantwortungsbewusst gelöst werden. Da uns Bescheid gegeben wurde, dass in Hinkunft ungetrennter Müll von den Entsorgern einfach nicht mehr mitgenommen wird, ist unbedingter Handlungsbedarf gegeben. Demnach muss die Mülltrennung in der Klasse beginnen und beim sachgerechten Deponieren im Müllraum (jeweils am Mittwoch und Freitag in der großen Pause unter Aufsicht des Schulwarts) enden. Die Klassenvorstände werden dies mit allen Schülerinnen und Schülern besprechen, unser aller Anliegen muss aber sein, generell die Müllvermeidung in den Vordergrund zu stellen und bei dem anfallenden Müll diesen wirklich zu trennen. Im Bereich des Buffets gibt es nicht nur bauliche Änderungen, sondern auch Neuerungen im Angebot. So wird der angebotene Warenkorb im Zuge der Neuvergabe durch den Landesschulrat nunmehr auf gesunde und ernährungswertvolle Speisen und Getränke ausgerichtet sein. Die neuen Pächter freuen sich auf ihre Aufgabe und laden alle SchülerInnen und Schulpartner ein, diese Bestrebungen durch konstruktive Vorschläge und Anregungen zu unterstützen. Auch die Überschneidungen „Müllproblematik und Buffetbetrieb“ konnten im guten Konsens geregelt werden. Im Buffetbereich werden Sammelbehälter für Plastik aufgestellt und von den Buffetiers täglich entsorgt. Alle SchülerInnen sind daher angehalten, Plastikmüll aus dem Buffetbereich nicht mehr in den Klassen, sondern diesen wiederum auch vor Ort zu entsorgen! Zur Sicherheit in der Schule gibt es eine ganz besonders wichtige Verbesserung bzw. Veränderung, die hiermit allen Schulpartnern (es könnte ja auch einmal ein Räumungsfall bei einem Elternsprechtag unabdinglich sein) zur Kenntnis gebracht wird: In allen Gebäudeteilen, die von den Um- bzw. Zubauten betroffen waren, wurde eine moderne Brandmeldeanlage mit Sirenenwarnton installiert. Ein Räumungsalarm an unserer Schule kann in Zukunft daher sowohl durch den bisher üblichen lang anhaltenden Glockenton oder eben nun auch über die neue Sirenenanlage erfolgen. Das Schulgebäude ist jedenfalls entsprechend den Brandschutzrichtlinien rasch, aber geordnet Richtung Sammelplatz (Sportplatz Ostseite) zu verlassen, auch dazu werden die Klassenvorstände alle notwendigen Verhaltensweisen mit den Schülerinnen und Schülern eingehend durchgehen. Zum Schluss möchte ich euch/Sie noch über das vielleicht wichtigste, aber sicher auch schwierigste Vorhaben informieren. Wir haben im letzten Jahr den Schwerpunkt im pädagogischen Bereich auf die Vereinheitlichung der Leistungsbeurteilung gelegt. Im heurigen Jahr möchten wir uns verstärkt der individuellen Förderung und hier besonders der Thematik Nachhilfe annehmen. Im Pinzgau und Lungau maturieren nur rund 20 % aller Jugendlichen, in der Stadt Salzburg liegt die Maturantenquote bei etwas über 40 %, in Wien werden schon über 60 % erreicht. Wenn also schon in ländlichen Räumen um die Hälfte bis zu zwei Drittel weniger Jugendliche die Chance einer höheren Bildung bekommen, dann muss es unser gemeinsames Ziel sein, wenigstens diese 20 % zur Matura zu führen. Dass dies in vielen Fällen hervorragend gelingt, belegen konkrete Zahlen. So haben im Vorjahr an unserer Schule 25 % aller SchülerInnen eine Auszeichnung (Notendurchschnitt bis 1,5) bekommen, weitere 50 % konnten das Jahr mit gutem Erfolg (Notenschnitt bis 2,0) abschließen, 90 % können ohne Nicht genügend in die nächsthöhere Klasse aufsteigen. Unsere besondere Sorge und Förderung muss nun den SchülerInnen zukommen, die - aus welchen Gründen auch immer - die in den Lehrplänen festgesetzten Ziele nicht erreicht haben. Und überall dort, wo keine nicht beeinflussbare Leistungsverweigerung vorherrscht oder nicht eine tatsächliche, länger dauernde Überforderung besteht, haben wir durch zusätzliche Übungsaufgaben, Materialien oder Hilfestellungen eine Chance, Lernerfolge zu erzielen. Natürlich wird es Situationen geben (z.B. nach längeren Krankheiten, bei Lernrückständen aus Vorjahren, …), in denen auch eine externe Hilfe erforderlich ist, hier sollte aber die schulinterne Schülerhilfe des BG/BRG Zell am See (SchülerInnen der Oberstufe bieten gegen geringes Entgelt Lernhilfe an) ausreichend sein und in Anspruch genommen werden. Zwei Evaluationen in den vergangenen Schuljahren (www.gymzell.at > Schule von A bis Z > Evaluation) haben ergeben, dass an unserer Schule der Prozentsatz aller SchülerInnen, die Nachhilfe benötigt haben, im Vergleich zu anderen Schulen ohnehin sehr gering ist, aber es gibt nichts, was nicht noch verbessert werden könnte. Wir möchten Sie deshalb auch ersuchen, den untenstehenden Fragebogen auszufüllen und uns dadurch die Möglichkeit geben, das kommende Schuljahr wiederum zu evaluieren. Auf dem Zusatzblatt möchten wir Sie ganz herzlich bitten, uns zu ein paar angesprochenen Themen direkt Rückmeldung zu geben! Vielen Dank für ihre Geduld beim Lesen dieser Zeilen und für das Ausfüllen der Allongen. Mit besten Grüßen und Wünschen für das kommende Schuljahr, wir werden so wie bisher bemüht sein, den uns überantworteten Kindern die für die Erfordernisse der Zukunft bestmögliche Ausbildung zukommen zu lassen! Ihr Dir. Mag. Rainer Hochhold
BEIBLATT MIT ALLONGEN:
Name: ______________________________ Klasse SchülerIn: _____ 1) Wir eröffnen unsere Zu- und Umbauten am 24. Oktober offiziell im Rahmen eines großen Schulfestes für alle Schulpartner, auch LHF Mag. Gabi Burgstaller hat ihr Kommen zugesagt. Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie Zeit haben und daran teilnehmen möchten. Ja O Nein: O Anzahl Personen (max 2): ___ 2) Es soll – natürlich nur ganz vereinzelt - vorgekommen sein J , dass Mitteilungen / Einladungen in den Schultaschen „vergessen“ worden sind und nicht die Adressaten (Eltern) erreicht haben. Wenn Sie deshalb z.B. Mitteilungen wie diese auch digital erhalten wollen, geben Sie uns bitte Ihre e-Mail-Adresse bekannt. Angabe bitte in Blockbuchstaben: _________________________________ Landespatron St. Rupert | 24.09.2008 | Weihnachtsferien 2008/09 | 24.12.2008 - 6.1.2009 | Semesterferien 2009 | 09.02.2009 - 14.02.2009 | Osterferien 2009 | 04.04.2009 - 14.04.2009 | schulautonom freier Tag | 22.05.2009 | Pfingstferien 2009 | 30.05.2009 - 02.06.2009 | schulautonom freier Tag | 12.06.2009 | Sommerferien 2009 | 11.07.2009 - 12.09.2009 |
3) Im kommenden Schuljahr wurden seitens des Landesschulrates der 22. Mai und der 12. Juni 2009 für unterrichtsfrei erklärt, 3 weitere Tage sind schulautonom (Beschluss des Schulgemeinschaftsausschusses) festzulegen. Für die Meinungsbildung der Schulpartner im SGA haben Sie hier die Möglichkeit, rückzumelden, wo Ihre persönlichen Präferenzen liegen (Mehrfachantworten möglich) Tage im Herbst (um Allerheiligen) O Tage um Weihnachten (22. und 23. Dezember) O Tage im Anschluss an die Osterferien O keine Präferenzen O 4) So wie im Jahr 2005 und 2006 bitten wir Sie auch heuer um eine Angabe bezüglich der Nachhilfestunden im vergangenen Schuljahr. Besonders wichtig wäre für uns auch der Hinweis, warum die Nachhilfe notwendig wurde.
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Bitte getrennt (anonym) abgeben KLASSE IM VORJAHR: _____ Im Schuljahr 2007/08 musste in folgenden Fächern Nachhilfe in Anspruch genommen werden: _______________ Ausmaß in Stunden: ________ _______________ Ausmaß in Stunden: ________ _______________ Ausmaß in Stunden: ________ Grund Persönliche Lernprobleme O Längere Krankheiten O Rückstände aus Vorjahr(en) O Aktuellen Stoff nicht verstanden O Vorbereitung auf Schularbeit O LehrerIn erklärt zu wenig O Bitte ev. weitere Gründe anführen:
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