BRG Zell am See

Anmeldungen für den Besuch des Gymnasiums im Schuljahr 2012/2013:
Freitag, 10. Feb. 10:30 bis 14:00 Uhr und von Montag 20. Feb. bis Freitag, 2. März jeweils von 7:00 bis 13:30 Uhr im Sekretariat, 1. Stock
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

BRG Zell am See
aktuelle Termine:

8. Februar: Semesterkonferenz
10. Februar: Ausgabe der Schulnachricht (in der letzten Unterrichtsstunde)
Semesterferien in der Woche vom 13. bis 17. Februar


News:
Marie-Theres Zembacher und Julian Libiseller-Egger sind beim Safer Internet Tag im Parlament in Wien > siehe Artikel

Neueinträge:
Safer Internet goes Parliament
My Exchange Year
Herzliche Gratulation!

Mittwoch,
08.02.2012

gymzell.at
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Am 1. Juni 2006 machte sich die 5r im Rahmen des Projekts "A tale of two valleys" nach Rauris auf, am 21. Juni folgte die Begehung des Gletscherwegs Pasterze als Auftakt der Kärnten - Projekttage!

"Schauen - Staunen - Begreifen" war das Motto der Begehung des Gletscherwegs Pasterze! Unter der Führung von Dir. Rainer Hochhold, Prof. Peter Graf und Prof. Corinna Morokutti konnten die SchülerInnen der 5r die dramatischen Veränderungen der Gletscher in den letzten 150 Jahren, das Abschmelzen des Eises der Pasterze und die gegenwärtige Situation des immer noch größten Gletschers Österreichs zu Fuße des Großglockners vor Ort erkennen und beobachten!

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Standort Elisabethruhe 2006
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Am gleichen Standpunkt vor 135 Jahren! (Stich von Fr. Schrader um 1870)

Bilder von der Exkursion:

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Am Weg zum Stausee Margaritze
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Der Johannisberg im Hintergrund
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Verdiente Rast
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Am Eis
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Wissenswertes über Gletscherspalten
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Pasterze live
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Nicht "ewig", aber doch bis zu 1000 Jahre alt!
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Kalenderfoto
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Geschafft (im doppelten Sinn) auf der Franz-Josefs Höhe

Exkursion der 5R nach Rauris:

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Am 1. Juni im Tiefschnee
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Gänsemarsch
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Die Hütte in Sicht
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Bergab war´s toll!
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Lagebesprechung

Danke für den Bericht von Christopher Jäger:

Rauris ist ein 30 km langes, wunderschönes Tal am Fuße des 3.105 Meter hohen Sonnblicks. Verträumt, aber nicht verschlafen ist Rauris eine Insel der Erholung zwischen Bergen und Bächen, Wälder und Wiesen. Die vom Massentourismus verschonte Region bietet eine traumhafte Landschaft und unzählige Möglichkeiten für alle Gäste. Im Winter ein kleines, aber feines Skigebiet mit modernsten Liftanlagen und im Sommer ein unglaubliches Wander- und Mountainbike Angebot. Das Raurisertal ist auch durch seine große Geschichte im Bergbau ein interessantes Gebiet. Gerade Mal in Rauris angekommen, hieß auch schon abarbeiten des Tagesplans, denn geplant war eine Einführung in den Goldbergbau Rauris’. Unter der fachkundigen Führung der beiden Nationalparkbetreuer Hans Schlick und Martha Hutter besichtigte die Klasse zunächst die Ausstellung zum Goldbergbau, anschließend begab sie sich auf eine hochwinterliche Wanderung auf die Neubauhütte. Dabei waren einige durchaus knifflige Passagen über steilere Schneefelder zu bewältigen, und das am 1. Juni!!
Der Abstieg über die Schneefelder war dafür das reinste Wintererlebnis, Schneefeldrutschen und Purzelbäume standen auf dem Programm.
Bedeutung erlangte das Rausiertal nämlich erst durch den Goldbergbau, der schon 1354 urkundlich belegt werden kann. Von 1377 bis 1802 hatte Rauris ein eigenes Land- und Berggericht. Der Bergbau erlebte seine Blütezeit im 15. und 16. Jahrhundert. Vom Wohlstand dieser Zeit zeugen noch die Gewerkenhäuser mit Kielbogentoren und Erkern. Um 1500 hatte das Tal mehr als 3.000 Bewohner. Ab 1636 wurde der Goldbergbau von den Erzbischöfen aus Salzburg betrieben. Am Ende des Tages waren die Schüler froh sich endlich in ihre Schlafsäcke werfen zu können.
Jedoch viel Zeit zum Ausschlafen blieb nicht, denn am nächsten Tag hieß es bereits mit Hilfe des Tourismusverbands mehr über den Tourismus Rauris’ zu erfahren. Dabei informierten uns der Bürgermeister Robert Reiter, der Geschäftsführer der Rauriser Hochalmbahnen Erich Hutter und auch der Geschäftsführer des Rauriser Tourismusverbands Stefan Gabritsch sehr tiefgehend und standen für die vielen Fragen Rede und Antwort.
Rauris bietet eine Vielzahl von Sommeraktivitäten für den Sommertourismus an, nennenswert Trendsportarten wären Canoying, Rafting, Paragleiten, Nordic Walking und Inline-Skating. Sollte man allerdings nicht ein sportlicher Typ sein, so kann man auch zum Beispiel zur Goldwäsche gehen oder man lässt einfach die Seele baumeln in der unbelassenen Natur Rauris’.  Aber auch für den Wintertourismus hat Rauris einiges Anzubieten. Natürlich ist Skifahren der Wintersport Nr. 1 durch die gute Lage im Raurisertal. Aber auch "Abseits der Pisten" finden wir vielfältigste Möglichkeiten einen Winterurlaub zu gestalten. Vom herrlichen Skitourengebiet, über dem 45 km langen Langlaufnetz über das bestens präparierte Winterwanderwegenetz bis hin zur Eiskletter-Arena Kolm-Saigurn. Auch wenn die Schüler noch gerne einiges über den Tourismus Rauris’ und Rauris an sich erfahren hätten, so mussten sie sich doch um ca. 12:30 von Rauris verabschieden und in die Heimat zurückkehren.


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