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Druckansicht öffnenDer Weg der Baumwolle

von der Faser zur Jean

            Bericht über den Workshop

 

 

                               Baumwolle

 

 

 

 

 

Am Mittwoch, den 15.11.2006, fand für die 4. und 2. Klassen  im TEX Unterricht  ein Workshop über Baumwolle statt.

In dem Workshop ging es hauptsächlich darum, wo Baumwolle angebaut wird, wie sie verarbeitet wird und um die Probleme bei der Baumwollherstellung. 

Baumwolle ist eine reine Naturfaser und wird in Australien, Süd- und Mittelamerika und in Asien auf großen Plantagen angebaut. Sie wächst auf Sträuchern. Verarbeitet wird die Frucht, die aus grauweißen Fasern besteht.

Nach der Ernte, die meist mit großen Maschine durchgeführt wird, wird aus der Faser ein Garn gesponnen, das dann gefärbt und verwebt wird. Nachdem der Stoff fertig ist, wird er zugeschnitten und zusammengenäht. Danach kommt das fertige Kleidungsstück in den Großhandel, von wo sie in einer Boutique, also im Einzelhandel, verkauft wird. Nach einiger Zeit bei einem europäischen Käufer wird das Kleidungsstück mit der Altkleidersammlung z.b. nach Afrika oder zurück nach Asien oder Südamerika gebracht. Der durchschnittliche Weg eines Kleidungsstücks, das aus Baumwolle hergestellt wird, beträgt ca. 42000 Kilometer.

 

 

Die Probleme, die bei der Baumwollherstellung verursacht werden kennen viele Käufer der Kleidungsstücke nicht. In den Firmen z.b. in Asien arbeiten viele Menschen illegal und unter schlimmen Bedingungen. Es gibt eine Organisation, die „Kampagne für saubere Kleidung“ (oder englisch „ Clean Clothes Campagne“) heißt. Sie wurde 1990 in den Niederlanden gegründet und setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen in den Herstellerländern ein.

 

Sie fordert:      keine Zwangsarbeit,

                        keine Diskriminierung,

                        keine Kinderarbeit,

                        höher Löhne,

                        geregelte Arbeitszeiten,

                        einen hygienischer Arbeitsplatz,

                        festes Arbeitsverhältnis.

 

 

Diese Forderungen sind nicht unbegründet. Viele Firmen halten sich nicht an die Vorschriften. So ist es nicht selten, dass minderjährige Näherinnen in Firmen beschäftigt sind.

 

Diese Mädchen brechen meist die Schulausbildung ab und gehen  arbeiten um ihrer Familie finanziell zu unterstützen.

 

 

 

Im zweiten Teil der Arbeit erarbeiteten wir uns selbst einige Dinge zum Thema.

 

 

 

Der Workshop war sehr interessant und ich hoffe, dass wir bald wieder bei einem teilnehmen dürfen.

 

Juliane Auer 4b Klasse

 

 

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