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Die 6a, 7g und 7r Klassen besuchen am 3. Oktober im "Schauspielhaus Salzburg" die Aufführung eines Theaterstückes des berühmten amerikanischen Autors Arthur Miller.
Die Kritik am "American Dream"

Tod eines Handlungsreisenden

beschreibt den Konflikt zwischen dem 60 Jahre alten Handlungsreisenden William "Willy" Loman und dessen 34-jährigen Sohn Biff. Willy Loman ist ein innerlich zerrissener Mensch, dessen Leben in einer Welt stattfindet, in der sich für ihn Vergangenheit und Gegenwart vermischen (in mehreren Szenen spricht er mit Personen, die nur in seiner Vorstellung anwesend sind, oder es werden Rückblicke gezeigt, manchmal vermischt sich auch beides). Biff hat seinem Vater nie verziehen, dass er einst seine Mutter mit einer anderen Frau während einer Geschäftsreise betrogen hat, geht deswegen nicht zur Sommerschule, bekommt seinen Abschluss nicht, kann nicht studieren und schlägt sich mit vielen verschiedenen Jobs durchs Leben.

Gegen Ende des Dramas spitzt sich der Vater-Sohn-Konflikt zu, bis Biff seinem Vater zeigt, wie sehr er ihn liebt. Er bewegt ihn dazu, Wahrheit und Realität zu akzeptieren und verabschiedet sich für voraussichtlich lange Zeit von ihm. Willy Loman ist zum Selbstmord entschlossen, damit seine verarmte Familie, vor allem Biff, aufgrund eines vorgetäuschten Autounfalls seine Lebensversicherung ausgezahlt bekommt. Sein toter Bruder Ben, den er wie einen Vater bewundert und kaum gekannt hat und mit welchem er sich mehrfach "unterhält", erinnert ihn an sein Vorhaben.

Das Drama endet mit der Totenmesse für Willy: Nur wenige Trauernde, darunter sein erfolgreicher alter Freund und Willys Familie kommen zu der Beerdigung. Als Abschluss steht ein letzter Monolog von Linda, Willys Witwe, in dem sie einerseits die Befreiung von weiteren Rechnungen und andererseits die Befreiung ihrer Familie von Willy beschreibt.

Das Drama beschreibt exemplarisch einen in jungen Jahren erfolgreichen und im Alter erfolglosen Verkäufer (Fluch des Vertriebs), der den ausbleibenden Erfolg bis hin zum Verlust seines Arbeitsplatzes durch den neuen jungen Chef durch eine einzige Lebenslüge nach dem Motto mehr Schein als Sein zu kaschieren sucht. So ist Willy sogar zu stolz, den ihm von seinem erfolgreichen alten Freund (Charley) und Firmenchef angebotenen Arbeitsplatz anzunehmen, borgt sich statt dessen weiterhin Geld von diesem und gibt seiner Familie vor, weiterhin jeden Tag zu seiner verlorenen Arbeit zu gehen.

Auch ist die Kritik am "American Dream" ein zentraler Punkt des Dramas. Willy Loman hängt zu sehr an den Träumen der ersten Siedler und kann nicht begreifen, dass diese in seiner Zeit so nicht mehr realisierbar sind. Dieses Problem macht sich bei Willy insofern bemerkbar, als er zuletzt keine Lebensgrundlage und dadurch keine Identität mehr hat. Am amerikanischen Traum wird somit kritisiert, dass seine Wertvorstellungen nicht menschliche Schwächen wie Unsicherheit oder Zweifel berücksichtigen. Willy bezahlt seinen Glauben an den "American Dream" vielmehr mit seinem Leben.

(Wikipedia)

 Arthur Miller

Hans Lainer


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