Viele Kinder werden im Laufe ihrer schulischen Laufbahn aus den unterschiedlichsten Gründen mit psychologischen Tests untersucht. Bei schulpsychologischen Fragestellungen wie zum Beispiel bei schulischer Unter- bzw. Überforderung, Schullaufbahnberatung, Aufmerksamkeitsproblemen oder der Abklärung einer möglichen Legasthenie/Dyskalkulie (Lese-Rechtschreib- oder Rechenschwäche) kommen meist Intelligenztest-Verfahren zum Einsatz, um die intellektuellen Stärken und Schwächen des Kindes abschätzen zu können. Das Adaptive Intelligenz Diagnostikum (AID 2.2, Kubinger, 2009) ist ein im Deutschen Sprachraum sehr etabliertes Verfahren zur Erfassung der intellektuellen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 15 Jahren. Im Zuge eines Forschungsprojektes der Universität Wien (Leitung: Univ. Prof. Dr. Mag. Klaus D. Kubinger) wurde die aktuelle Version dieses Testverfahrens (AID II) um einige neue Wissensgebiete erweitert und sprachlich & gesellschaftlich aktualisiert. Um diese neue Version der Testbatterie „einsatzbereit“ zu machen wurde eine Neunormierung nötig. Dafür wurden Schulen in allen Bundesländern Österreichs und Deutschlands um Mithilfe gebeten. Zu unserer großen Freude haben sich am Gymnasium in Zell am See gleich mehr als 100 Schüler und Schülerinnen aus insgesamt acht Klassen bereit erklärt bei unseren Normierungstestungen mitzumachen. Vier Diplomandinnen der Fakultät für Psychologie der Universität Wien haben in einem Zeitraum vom 7.2.11 bis zum 15.4.11 (innerhalb von 4 Wochen) genau 101 Einzeltestungen durchgeführt. Die Fakultät für Psychologie bedankt sich ganz herzlich bei allen fleißigen Schülern und Schülerinnen für ihre Mitarbeit und allen Eltern für ihr Interesse und die Bereitschaft Ihre Kinder testen zu lassen. Weiters wollen wir uns ganz besonders herzlich bei allen Mitarbeitern des Gymnasiums in Zell am See sowie dem gesamten Lehrkörper für ihr Verständnis, ihr Interesse und ihre außerordentliche Kooperationsbereitschaft bedanken. Außerdem danken wir Herrn Prof. Mag. Deschka für die Organisation und die gute Kooperation und Herrn Direktor Mag. Hochhold für sein Engagement, seine Flexibilität und die gute Zusammenarbeit. Vielen lieben Dank! Im Namen der Universität Wien / Fakultät für Psychologie, Lena Richter-Schmidt, Janka Scharfenberger, Barbara Ritschka & Nicole Görner Das Team der Uni Wien sagt "Merci"
|  Testbeispiel
|  Dank an den Lehrkörper
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